Sollten Handtücher mit der Wäsche gewaschen werden: Expertenargumente und versteckte Risiken

Foto: aus offenen Quellen

Warum man Handtücher und Kleidung nicht zusammen waschen sollte

Jeder von uns ist bestrebt, Zeit zu sparen und die Waschmaschine nicht mehrmals durch ein paar T-Shirts oder Socken laufen zu lassen, die sich im Handtuchkorb stapeln. Die gemeinsame Wäsche scheint eine rationale Entscheidung zu sein, aber Experten warnen vor dieser Gewohnheit. Hier sind einige gute Gründe, warum es besser ist, diese Dinge getrennt zu waschen.

Konflikt zwischen den Temperaturregimen

Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass Handtücher und Alltagskleidung sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Frottierwaren sind sehr dicht und neigen dazu, Bakterien und unangenehme Gerüche anzusammeln. Um sie richtig zu waschen und die Mikroorganismen zu neutralisieren, braucht man eine Temperatur von mindestens 60 °C. Die meisten modernen Kleidungsstücke (Strickwaren, Jeans oder empfindliche Pullover) vertragen diese Temperatur nicht: Das Gewebe kann schrumpfen, die Farbe verlieren oder sich verziehen. Wenn Sie eine niedrige Temperatur wählen, um Ihre Kleidung zu schonen, werden die Handtücher einfach nicht richtig gewaschen.

Problem mit dem Klimagerät

Die Verwendung von Weichspülern beim Waschen von Handtüchern ist höchst unerwünscht, da solche Produkte einen dünnen Film auf den Flusen bilden, der die Fähigkeit des Gewebes, Feuchtigkeit aufzunehmen, erheblich verringert. Andere Kleidungsstücke hingegen müssen oft noch weicher gemacht werden, damit sie sich angenehm tragen lassen. Es ist fast unmöglich, diese beiden sehr unterschiedlichen Ansätze in einem einzigen Waschgang zu kombinieren, da Sie entweder bei der Qualität der Handtücher oder bei der Weichheit der Kleidung Kompromisse eingehen müssen.

Ungleichmäßige Beladung und Probleme beim Bügeln

Da nasse Handtücher sehr schwer werden, verteilen sie ihr Gewicht ungleichmäßig in der Trommel. Dünnere Wäsche und leichtere Kleidungsstücke werden dadurch stark verzogen und mit tiefen Falten überzogen, die sich dann nur schwer mit dem Bügeleisen ausbügeln lassen. Außerdem führt der Unterschied in der Trocknungsgeschwindigkeit zu einem Dilemma: Entweder bleiben die Handtücher halb trocken, oder man trocknet andere Kleidungsstücke zu stark, bis sie spröde werden, und verschwendet so vergeblich Maschinenressourcen und Strom.

Flusenverstopfung und Faserschädigung

Frottierwaren haben die Eigenschaft, kleine Fäden abzuwerfen“, die sich beim Waschen fest in anderen Stoffen verankern und die Dinge struppig und alt aussehen lassen. Außerdem reiben die steifen Schlingen von Handtüchern ständig an weicher Kleidung und wirken wie Sandpapier. Diese Reibung zerstört schnell die Integrität der feinen Fäden, was zu kleinen Löchern und Dehnungsstreifen führt.

Eigentlich ist das allgemeine Waschen von Handtüchern und anderen Gegenständen kein kritischer Fehler, der den Besitz sofort ruiniert. Wenn Sie jedoch Wert auf makellose Sauberkeit, die Langlebigkeit der Textilien und Ihre eigene Hygiene legen, ist es besser, diese Gewohnheit aufzugeben. Die Trennung von Textilien in verschiedene Zyklen hilft, die Zartheit von Frotteeschlingen lange zu erhalten, Ihre Garderobe vor Schäden zu schützen und schließlich das Trocknen und die Pflege der Dinge zu erleichtern.

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