Warum Gemüsesetzlinge in dichtem Boden sterben und wie man ihn lockerer macht

Die erfolgreiche Anzucht von Gemüsesetzlingen hängt nicht nur von der Qualität des Saatguts, sondern auch von der Zusammensetzung des Bodens ab. Häufig schenken die Gärtner der Struktur und der Zusammensetzung des Bodengemischs jedoch nicht die nötige Aufmerksamkeit und konzentrieren sich auf die Auswahl des Saatguts, die Beleuchtung und die Bewässerung.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunde und kräftige Keimlinge ist jedoch die Dichte des Bodens. Ist das Substrat in den Pflanzgefäßen zu schwer, wird den unreifen Wurzeln der normale Zugang zur Luft verwehrt. Durch die Stagnation des Kohlendioxids im Wurzelbereich wird der Stoffwechsel unterdrückt, was zur Vergilbung des Laubes führt. Unter solchen Bedingungen stellen selbst Elitehybriden schnell ihr Wachstum ein.

Im Vorfeld der Aussaatkampagne wird die Wahl eines guten Saatbettes zu einem entscheidenden Thema. Die richtige Komponente kann die Überlebensrate der Sämlinge drastisch erhöhen und ihr schnelles Wachstum sicherstellen.

Häufig verwenden Gärtner Dünger, um das Pflanzenwachstum zu stimulieren und ihre Immunität zu stärken. Dabei vergessen sie jedoch, dass die Nährstoffe ohne Zugang zu Sauerstoff einfach nicht aufgenommen werden können. Der Mangel an hochwertigen Lockerungsmitteln verwandelt den Boden in einen Monolithen, in dem die überschüssige Feuchtigkeit unweigerlich stagniert. Dies schafft ideale Bedingungen für Fäulnis und die Entwicklung pathogener Pilze, die die empfindlichen Stängel der Gurken und Tomaten angreifen. Anstelle des üblichen Sägemehls, das Stickstoff entzieht, empfehlen erfahrene Gärtner die Verwendung spezieller natürlicher Mineralien.

Wichtig ist, dass das Material einen Feinanteil von bis zu drei Millimetern hat. So bleibt der Boden während der gesamten Wachstumsperiode durchlässig.

Die Einzigartigkeit der mineralischen Zusatzstoffe liegt in ihrer Fähigkeit, wie eine Art intelligenter Schwamm zu wirken. Sie speichern das Wasser bei der Bewässerung und geben es in Trockenperioden allmählich an die Wurzeln ab. Durch diese Eigenschaft des Lockerungsmittels können Sie die Pflanzen vor Stress schützen. Das Wichtigste ist, den Zusatzstoff gleichmäßig im gesamten Volumen zu verteilen und ihn gründlich mit dem Boden zu vermischen.

Der optimale Anteil des mineralischen Lockerungsmittels beträgt etwa 20 % des Volumens. Die Verwendung des Materials trägt zur Bildung eines kräftigen Wurzelsystems bei, das das Umpflanzen in ein Gewächshaus oder ins Freiland problemlos übersteht.

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