Zart, luftig, wie eine Wolke – so wird dieses Dessert am häufigsten beschrieben. „Der Engelskuchen wird auf der Basis eines speziellen Eiweißbiskuits ohne Eigelb zubereitet und wird unglaublich weich, leicht und mäßig süß. Und in Kombination mit Pudding auf Eigelb und Joghurt wird er zu einem echten Festtagsdessert.
Trotz des spektakulären Aussehens ist die Zubereitung recht einfach. Die Menge der Zutaten ist für eine Form mit einem Durchmesser von 18 cm berechnet, die Höhe des Kuchens – etwa 6 cm, Gewicht – etwa 1 kg.
Zutaten
- Für den Keks
- 6 Eiweiß (ca. 228 g ± 10 g)
- eine Prise Salz
- 50 g Zucker
- ¼ Teelöffel Zitronensäure
- 70 g Weizenmehl
- 100 g Puderzucker
Für den Pudding
- 6 Eigelb (ca. 98 g ± 10 g)
- 150 g Zucker
- 300 g dicker Naturjoghurt oder saure Sahne
- 20 g Mehl
- 100 g Butter
- 15 g (3 Teelöffel) Vanillezucker
Zum Verzieren
50 g weiße Schokolade
Zubereitung des Puddings
Zunächst wird die Grundlage für die Creme vorbereitet: Die Eigelbe werden mit dem Zucker vermischt, bis eine homogene Masse entsteht. Mehl wird hinzugefügt, dann dicker Joghurt oder saure Sahne. Die Masse wird gründlich gemischt und auf den Herd gestellt.
Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit einem Spatel kochen. Wenn die Masse beginnt einzudicken, die Hitze reduzieren und weiter kochen, dabei aktiv mit einem Schneebesen arbeiten. Nach dem Aufkochen wird die Sahne für weitere 1-2 Minuten gekocht.
Von der Konsistenz her sollte sie einem dicken Pudding ähneln. Der fertige Boden wird vom Herd genommen und unter Rühren auf Zimmertemperatur abgekühlt (man kann den Topf in eine Schüssel mit kaltem Wasser stellen). Dann mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
Zubereitung von Engelskeksen
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Prise Salz zum Eiweiß geben und auf niedriger Stufe schlagen, bis es leicht schaumig ist. Dann die Zitronensäure und den Zucker hinzufügen und schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden – die Masse sollte luftig, aber nicht zu dick sein.
Mehl und Puderzucker sieben und hinzufügen. Mit einem Spatel vorsichtig von unten nach oben rühren. Nicht zu lange rühren – es ist wichtig, dass die Mischung luftig bleibt.
Den Teig in eine Form mit 18 cm Durchmesser füllen (der Boden ist mit Pergamentpapier ausgelegt, die Seiten sind nicht gefettet). Sie können den Teig mit einem Spieß spiralförmig einstechen, damit er gleichmäßig verteilt wird.
30-35 Minuten backen, bis ein Spieß trocken herauskommt.
Das Gebäck in der Form vollständig abkühlen lassen.
Den abgekühlten Kuchen vorsichtig aus der Form nehmen, die dünne Folie von der Oberseite entfernen und gegebenenfalls die Ränder abschneiden. Das Gebäck in zwei Stücke schneiden.
Fertigstellung der Creme
Die weiche, zimmerwarme Butter mit dem Vanillezucker 2 bis 3 Minuten lang schaumig schlagen und den gekühlten Puddingboden ebenfalls mit dem Mixer leicht aufschlagen.
Die Hälfte der Puddingmischung zur Butter geben und glatt rühren. Dann die restliche Puddingmasse zugeben und nochmals gut durchschlagen.
Die Creme wird zart, luftig und hat eine schöne cremige Farbe. Zwei Esslöffel können für die Seiten beiseite gestellt werden.
Zusammensetzen der Torte
Die erste Torte auf einen Teller legen. Die Hälfte der Sahne darauf verteilen. Mit der zweiten Torte bedecken und mit der restlichen Sahne bestreichen.
Die Torte mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 3-4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
Nach dem Abkühlen aus der Form nehmen und die Seiten mit der zurückbehaltenen Sahne bedecken, falls erforderlich.
Verzieren
Die weiße Schokolade in dünne Flocken hacken und über die Oberseite und die Seiten des Kuchens streuen.
Der „Engelskuchen“ macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Der Biskuit wird schwerelos und weich, und die Creme ist zart und cremig. Der Geschmack ist ausgewogen, ohne übermäßige Süße.
Dieses Dessert sieht spektakulär aus, wird aber ohne komplizierte Techniken zubereitet – deshalb wird es oft als einer der erfolgreichsten hausgemachten Kuchen bezeichnet.
