Japan hat das weltweit erste Medikament gegen die Parkinson-Krankheit teilweise zugelassen

Dies wurde vom Institut für iPS-Zellforschung und -anwendung an der Universität Kyoto berichtet.

„Dies ist ein entscheidender Schritt nach vorn. Wir werden alles tun, um diese Behandlungsmethode so schnell wie möglich zu einer bewährten Standardoption zu machen“, sagte Jun Takahashi, Direktor des Instituts.

Das entwickelte Medikament enthält aus iPS-Zellen gezüchtete Nervenzellen, die Patienten mit Parkinson-Krankheit transplantiert werden sollen.

Im vergangenen April stellte die Universität Kyoto die Ergebnisse einer klinischen Studie vor, die bei einigen Patienten nach der Transplantation dieser Zellen positive Veränderungen zeigten. Im August beantragte das Pharmaunternehmen Sumitomo Pharma die Zulassung des Produkts unter dem Markennamen Amshepuri im Rahmen eines beschleunigten Prüfverfahrens.

Auch ein auf iPS-Zellen basierendes Medikament zur Behandlung der ischämischen Kardiomyopathie erhielt eine Teilzulassung. Es sei darauf hingewiesen, dass beide Medikamente in ihrer Art einzigartig sind und es derzeit weltweit keine Analoga gibt.

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