Köche weichen Filets immer in dieser Mischung ein: So braten Sie Fisch ohne Geruch

Foto: aus öffentlichen Quellen

Diese Salzlake wirkt Wunder und verwandelt selbst billigen Fisch in ein Restaurantgericht

In vielen professionellen Rezepten findet man eine ungewöhnliche Technik: Vor dem Kochen wird der Fisch einige Zeit in eine Lösung aus Salz und Zucker gelegt. Auf den ersten Blick scheint dies ein unnötiger Schritt zu sein, aber er entscheidet über den endgültigen Geschmack und die Textur des Gerichts. Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich nicht einfach um ein Marinieren, sondern um einen technologisch geprüften Prozess, der die Eigenschaften des Produkts verändert.

Wir wollen verstehen, warum und wie lange man Fisch vor dem Braten in Salzwasser aufbewahrt.

Wie man Fisch vor dem Braten richtig einweicht – warum man es tun sollte

Diese Methode wird als Gleichgewichtssalzen bezeichnet. Sie dient nicht dazu, einen starken Geschmack hinzuzufügen, sondern dafür zu sorgen, dass das Salz gleichmäßig in das Fleisch eindringt und die Struktur der Proteine beeinflusst.

Wenn Sie den Fisch erst kurz vor dem Braten salzen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Oberfläche übersalzen wird und der Kern frisch bleibt. Eine Lösung (die Proportionen finden Sie unten) schafft die notwendige Konzentration.

Durch osmotische Prozesse wird das Salz allmählich und gleichmäßig in der Dicke des Filets oder Steaks verteilt. Das Ergebnis ist ein ausgewogener Geschmack vom Rand bis zur Mitte.

Salz verstärkt außerdem den natürlichen Geschmack des Fisches, indem es seine Tiefe hervorhebt und ihn intensiver macht. Zucker fügt keine Süße hinzu – seine Rolle ist eine andere:

  • er mildert den Salzgeschmack;
  • um die Bildung einer rötlichen Kruste zu unterstützen;
  • eine harmonischere Geschmacksbalance zu schaffen.

Der Hauptbeitrag des Salzens zum Geschmack von gebratenem Fisch ist die durch das Salz verursachte Veränderung der Proteinstruktur. Die Oberflächenschichten werden dichter und halten die Feuchtigkeit besser fest. Bei der Wärmebehandlung behält der Fisch seine Saftigkeit, trocknet nicht aus und wird nicht „gummiartig“.

Zugleich wird die Oberfläche leicht getrocknet. Daher bildet sich beim Braten eine rötliche Kruste und nicht der Effekt des Schmorens im eigenen Saft. Der Fisch wird in der heißen Pfanne schnell „fest“ und erhält eine schöne goldene Farbe.

Ob Fisch vor dem Kochen eingeweicht werden sollte – praktische Empfehlungen

Kommen wir zunächst zu den Proportionen. Die klassische Variante ist 1 Esslöffel Salz und Zucker auf 1 Liter kaltes Wasser. Falls gewünscht, können Sie ein Lorbeerblatt, Pfefferkörner oder Zitronenscheiben hinzufügen.

Und nun zur Würzzeit:

  1. Filets bis zu einer Dicke von 2-2,5 cm – 30 Minuten bis 1,5 Stunden.
  2. Große Steaks oder ganze Fische – 2-4 Stunden (können über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden).

Diese Technik eignet sich besonders für Meeresfische mit starkem Geruch. Die Salzlake trägt dazu bei, dass der Geschmack weicher und angenehmer wird, ohne die natürlichen Noten des Produkts zu überlagern.

Vergessen Sie nicht, den Fisch nach der Entnahme aus der Salzlake mit Papiertüchern gründlich abzutupfen. Eine trockene Oberfläche ist der Schlüssel zum richtigen Braten und einer knusprigen Kruste.

Daher ist die Mischung aus Salz und Zucker die ideale Wahl, um den Fisch vor dem Garen einzuweichen. Diese Technik ist einfach, verbessert aber das Ergebnis dramatisch. Viele Menschen, die sie einmal ausprobiert haben, kommen immer wieder darauf zurück, um ein hochwertiges und schmackhaftes Gericht zu erhalten.

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