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Am Ende des Winters müssen die Rosen richtig beschnitten werden. Dieses Verfahren ist ausschlaggebend für die Stärke des Wachstums und die Anzahl der Blüten in der neuen Saison
Da es nur noch wenige Wochen bis zum Frühling sind, sollten Rosenbesitzer eine wichtige Maßnahme nicht aufschieben, die nur wenige Minuten dauert, aber erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Blüte hat. Es geht um den richtigen vorbereitenden Rückschnitt der Sträucher am Ende des Winters. Dies berichtet der Express.
Wenn die Temperaturen steigen und die Tageslichtstunden zunehmen, beginnen die Rosen mit dem aktiven Wachstum. Um den Pflanzen die Erholung vom Winter zu erleichtern und ihnen die Kraft zu geben, Knospen zu bilden, sollte der Gärtner jetzt den Grundschnitt vornehmen.
Die Expertin Madison Moulton weist darauf hin, dass diese Phase für eine üppige Blüte im Frühjahr und Sommer entscheidend ist. Sie sagt, dass die Pflanze durch den Schnitt überschüssigen Stress abbauen und die Energie in starke neue Triebe umleiten kann.
Die Expertin rät, zu warten, bis die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist, um die jungen Knospen nicht zu beschädigen. Beginnen Sie damit, trockene und beschädigte Zweige zu entfernen. Als Nächstes sollten Sie die Mitte des Strauches ausdünnen, indem Sie nach innen wachsende oder sich überkreuzende Zweige entfernen – das verbessert die Luftzirkulation und sorgt für eine aufgeräumte Form.
Gesunde Triebe können dann um etwa ein Drittel eingekürzt werden, indem man mit einem scharfen, desinfizierten Werkzeug oberhalb der Knospe schneidet. Diese Technik regt die Bildung neuer Triebe an.
Moulton betont, dass ein drastischerer Rückschnitt nicht gefürchtet werden muss, wenn er rechtzeitig durchgeführt wird. Im Gegenteil, er stärkt die Pflanze und sorgt für eine intensivere Blüte in der Saison.
