Warum sich Kinder von ihren Müttern abwenden: vier Hauptgründe

Foto: aus offenen Quellen

Diese häufigsten Verwandtschaftsszenarien zerstören den emotionalen Kontakt zwischen den Generationen und führen zu unterkühlten Beziehungen

Die Mutter-Kind-Beziehung gilt als eine der wichtigsten Beziehungen im Leben, aber auch sie bekommt manchmal Risse. Die erwachsenen Kinder werden kälter, nehmen seltener Kontakt auf oder distanzieren sich ganz. Dies geschieht nicht plötzlich, sondern es stecken meist spezifische psychologische Probleme dahinter, die sich über viele Jahre hinweg aufgebaut haben. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Entfremdung fast nie ein Akt der Undankbarkeit ist, sondern eher ein Bedürfnis des erwachsenen Kindes, sich selbst zu schützen.

Exzessive Kontrolle

Wenn ein Kind in einer übermäßig kontrollierenden Umgebung aufwächst – mit ständigen Kontrollen, Ratschlägen, was „das Beste“ ist, Kritik und dem Eindringen in den persönlichen Raum – entwickelt es einen inneren Widerstand.

Im Erwachsenenalter wird eine solche Kontrolle als Bedrohung der Unabhängigkeit empfunden, so dass sich die Person automatisch zurückzieht und ihre eigenen Grenzen setzt. Ganz gleich, wie viel Liebe vorhanden ist, die Kontrolle überwiegt.

Emotionaler Druck und Manipulation

Sätze wie „Ich habe alles für dich getan“, „Du kannst nichts ohne mich tun“, „Wie kannst du mir das antun?“ – hinterlassen einen tiefen Eindruck. Dies sind manipulative Methoden, um Aufmerksamkeit zu erlangen, so dass sich Kinder eher schuldig als geliebt fühlen.

Im Erwachsenenalter versuchen sie, sich diesem Druck zu entziehen, und wählen Distanz, um ihr emotionales Gleichgewicht zu wahren.

Mangelnde Anerkennung von Emotionen und abwertende Erfahrungen

Viele Menschen sind in Familien aufgewachsen, in denen es nicht üblich war, über Gefühle zu sprechen. Sie hörten ständig die folgenden Worte von ihren Eltern:

  • „Erfinde nichts.“
  • „Andere leben schlechter.“
  • „Sei nicht schwach.“

So entsteht die Überzeugung, dass die Mutter keine Stütze ist und keine Person, mit der man offen reden kann. Im Erwachsenenalter wollen sich Menschen nicht denen gegenüber öffnen, die ihre Erfahrungen nie anerkannt haben, so dass Beziehungen oberflächlich werden oder ganz verschwinden.

Die Rolle der Eltern für ihre Mutter

In manchen Familien wird das Kind von klein auf gezwungen, eine psychologische Stütze für die Mutter zu sein: Es hört sich Probleme an, beruhigt sie und übernimmt Verantwortung, die es nicht hätte tragen müssen.

Im Erwachsenenalter ist eine solche Person der endlosen Retterrolle überdrüssig und wählt Abstand, um sein eigenes Leben zu beginnen, anstatt sich endlos um seine Mutter zu kümmern.

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