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Wenn der Organismus Energie für die Erwärmung des Körpers aufwendet, tritt die Eiablage in den Hintergrund
Im Winter nehmen selbst die stärksten und aktivsten Hennen die Eierproduktion merklich zurück. Das liegt nicht nur an den kurzen Tageslichtstunden, sondern auch an der Kälte, die den Vögeln Energie entzieht.
Wenn der Körper Energie für die Erwärmung des Körpers aufwendet, tritt das Legen von Eiern in den Hintergrund. Bleibt die Ernährung alt, sinkt die Zahl der Eier und die Kondition der Hennen wird schwächer.
Der Ausweg ist ein einfacher, aber sehr wirksamer warmer Brei auf der Basis von Gemüseschalen. Dabei handelt es sich nicht um Tischabfälle, sondern um eine gut durchdachte Ergänzung des Hauptfutters, die wärmt, an kalten Tagen den Appetit steigert und die Vögel mit zusätzlicher Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt.
Die Zubereitung ist einfach, wenn man ein paar Regeln beachtet:
- Verwenden Sie für den Boden die Schalen und Abschnitte von Karotten, Roter Bete, Kürbis, Zucchini und Kartoffeln (ohne grüne Teile und Sprossen).
- Schneiden und kochen, bis sie weich sind.
Es wird nicht empfohlen, im Winter rohes, hartes Gemüse zu geben – es wird schlecht verdaut und hat nicht die notwendige Wärmewirkung. Geben Sie eine Handvoll geschrotetes Getreide oder Mischfutter, etwas Weizenkleie, einen Löffel Kuchen oder Mehl, eine Prise Salz und Futterkreide zu der warmen Mischung. Wenn möglich, kann auch etwas Fleisch- und Knochenmehl oder Fischmehl hinzugefügt werden.
Die Konsistenz sollte krümelig sein, nicht spärlich: dicker, aber nicht klebriger Brei wird viel lieber gefressen. Er wird am besten warm, nicht heiß, am Morgen gegeben, wenn die Hühner am aktivsten sind.
Die regelmäßige Gabe eines solchen Breis versorgt die Tiere mit zusätzlicher Energie, Vitaminen und Spurenelementen, verbessert die Verdauung und trägt dazu bei, eine Dehydrierung zu vermeiden, die bei trockener Winterfütterung häufig vorkommt. Die Eierproduktion ist bei warmem Futter geringer und die Eierschalen bleiben stabil.
Wichtig ist: Der Brei sollte nicht stundenlang stehen. Was nach 30-40 Minuten noch nicht gefressen ist, sollte entfernt werden. Im Winter verdirbt die Gemüsemischung zwar langsamer, aber es kommt trotzdem zur Übersäuerung – und die ist schädlich für den Darm des Vogels. Obwohl Gemüsebrei kein Ersatz für die Hauptgetreideration ist, ist er eine ausgezeichnete tägliche Stärkung für Winterlegehennen.

