Das einwandfreie Funktionieren der Sanitäranlagen in einer Wohnung ist sowohl ein Garant für den täglichen Komfort als auch eine Grundvoraussetzung für die Sicherheit der Wohnung. Wird auch nur ein kleines Leck ignoriert, kann das unangenehme Folgen haben: von Schäden am Bodenbelag bis hin zu schweren Schäden am Eigentum der Nachbarn. Das charakteristische Geräusch von tropfendem Wasser signalisiert, dass der Wasserhahn dringend gewartet werden muss. Glücklicherweise lassen sich die meisten dieser Probleme mit eigenen Kräften lösen, wenn man die Logik einer modernen Mischbatterie versteht.
Als Erstes muss man herausfinden, was die Ursache für das Leck ist, erklärt Arkady Boralov, ein Meister der komplexen Reparatur, gegenüber Dom Mail. Wenn die Flüssigkeit auch bei fest geschlossenen Ventilen aus dem Auslauf sickert, liegt das Problem in der Abnutzung der Verschlusselemente. Das Auftreten von Feuchtigkeit direkt an der Außenfläche des Geräts deutet auf eine Beschädigung der Dichtungen oder Defekte im Gehäuse selbst hin.
Das Auftreten von Pfützen unter dem Waschbecken deutet auf eine undichte Stelle im Schlauch oder in der Anschlussarmatur hin. Wird ein schwerwiegender Fehler festgestellt, muss die Wasserzufuhr sofort abgestellt werden.
Um einen klassischen Zweistromhahn wieder funktionsfähig zu machen, muss zunächst die Zierkappe abgenommen und die versteckte Schraube herausgedreht werden, erklärt der Experte. Nach dem Entfernen des Handrads wird der alte Armaturenkopf mit einem verstellbaren Werkzeug abgeschraubt. An seiner Stelle wird ein neues Teil montiert. Hier ist es wichtig, das Gleichgewicht zu halten: Ziehen Sie den Mechanismus fest genug an, aber ohne übermäßige Kraft, um das Gewinde nicht zu zerreißen. Anschließend können Sie die dekorativen Teile wieder einsetzen und die Dichtheit der Vorrichtung unter Druck prüfen.
Die Reparatur von Einhebelgeräten besteht im Austausch der Kartusche. Dazu muss man den farbigen Stopfen entfernen, den inneren Stopfen mit einem Inbusschlüssel lösen und den Hebel nach oben ziehen. Dann werden das Schutzgehäuse und die massive Mutter, die das Gerät hält, abgeschraubt. Beim Einsetzen eines neuen Elements ist darauf zu achten, dass die Vorsprünge an der Unterseite des Elements genau mit den Nuten im Gussgehäuse übereinstimmen. Danach werden die Teile in umgekehrter Reihenfolge befestigt, wobei darauf zu achten ist, dass sich der Griff in alle Richtungen leicht bewegen lässt.
Die Durchführung einfacher Manipulationen erspart den Anruf des Meisters und verlängert die Betriebsdauer des Geräts. Ordnung und vollständige Trockenheit im Haus – das Ergebnis Ihrer Arbeit.
