Wie man Veilchen das ganze Jahr über zum Blühen bringt: das Geheimnis der Fensterbank

Der Hauptfehler der meisten Amateure ist das Gießen von oben, in der Mitte der Rosette.

Das Wasser gelangt auf die Blätter und den Wachstumspunkt und verursacht Fäulnis und Pilzkrankheiten, wodurch das Veilchen seine Energie auf das Überleben und nicht auf die Blüte verwendet.

Die Floristin gießt ihre Pflanzen nur im Sumpf, und die Wurzeln selbst nehmen so viel Feuchtigkeit auf, wie sie brauchen. Das zweite Geheimnis war die Größe des Topfes.

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Veilchen blühen erst, wenn die Wurzeln den Boden voll erschlossen haben, und in zu geräumigen Schalen wird die Pflanze fett, baut Laub auf und bildet keine Knospen. Sie hat alle ihre Veilchen in winzigen Pflanzgefäßen untergebracht, fast auf engstem Raum, und das ermutigt sie, sich zu vermehren und zu blühen.

Auch das Licht ist wichtig, aber nicht irgendein Licht. Veilchen mögen kein direktes Sonnenlicht, es hinterlässt Verbrennungen auf ihren samtigen Blättern. Die ideale Beleuchtung ist helles, aber diffuses Licht auf einem östlichen oder westlichen Fenster, und im Winter – obligatorische zusätzliche Beleuchtung mit Lampen, sonst werden Knospen nicht gelegt werden.

Auch die Düngemittel beim Floristen sind speziell. Sie verwendet niemals Universaldünger für alle Pflanzen auf einmal.

Für Veilchen hat sie einen eigenen Dünger mit hohem Phosphor- und Kaliumgehalt, den sie buchstäblich bei jedem Gießen ausbringt, aber in stark verdünnter Konzentration, um die empfindlichen Wurzeln nicht zu verbrennen. Sie achtet mit der Präzision einer Apothekerin auf die Temperaturregelung.

Veilchen vertragen keine Zugluft und keine plötzlichen Temperaturschwankungen, auch nicht in der stickigen Umgebung von Blühpausen. Im Winter stellt sie sie an den hellsten Platz, achtet aber darauf, dass die Blätter nicht das kalte Glas berühren, sonst entstehen braune Flecken.

Ein letzter Trick, den die Autorin aufgeschnappt hat: regelmäßiges Entfernen von alten Blättern und verblühten Blütenstängeln.

Wenn man nicht zulässt, dass die Pflanze Energie für die Pflege alter Blätter verschwendet, wird sie ihre Energie auf die Bildung neuer Knospen umleiten. Jetzt hat der Autor auch blühende Mützen auf der Fensterbank, und die Nachbarn fragen nach Stecklingen von genau diesen Sträuchern.

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