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Selbst erfahrene Gärtner und Gemüsegärtner können diese Merkmale vergessen und alle Setzlinge ruinieren
Das Auftreten von gelben und abfallenden Blättern an jungen Paprikaschoten ist eines der häufigsten Warnzeichen, mit denen sowohl Anfänger als auch erfahrene Gärtner konfrontiert werden.
Wenn man jedoch herausfindet, woran es liegt, und rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreift, kann man Paprika nicht nur retten, sondern ihm auch einen guten Start für weiteres Wachstum und Ernte ermöglichen. Wenn Sie sich also dafür interessieren, warum Paprika vergilbte Blätter hat, was in dieser Situation zu tun ist und ob sie noch zu retten sind, dann sind Sie hier richtig.
Warum Paprikasetzlinge vergilben und Blätter abwerfen – eine Liste möglicher Ursachen
Einer der Hauptgründe ist eine falsche Ernährung. Paprika fehlt es oft an Stickstoff, besonders wenn sie noch jung sind. Ohne Stickstoff kann die Pflanze kein Chlorophyll produzieren, das die Blätter grün macht und sie bei der Photosynthese unterstützt. Infolgedessen vergilben die unteren Blätter und fallen ab, weil die Pflanze den Stickstoff von dort an die neuen Triebe weiterleitet.
Magnesium- und Eisenmangel verursachen ebenfalls spezifische Formen der Vergilbung, wie die interveinale Chlorose. Diese lässt sich leicht an der Vergilbung des Blattgewebes erkennen, während die Blattadern hellgrün bleiben.
Neben dem Nährstoffmangel gehören auch Probleme mit der Bewässerung zu den häufigsten Fehlern bei der Anzucht von Setzlingen. Sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser kann zu einer Gelbfärbung der Blätter führen.
Bei übermäßiger Bewässerung wird der Boden mit Wasser gesättigt, wodurch die Wurzeln nicht genügend Sauerstoff erhalten, die Atmung verlangsamt wird, die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt wird und sogar Fäulnis auftreten kann. Eine Unterbewässerung führt dazu, dass der Pflanze das Wasser ausgeht, was ebenfalls die Nährstoffversorgung der Blätter beeinträchtigt.
Ein weiterer Grund für die Gelbfärbung der Paprikablätter sind zu niedrige oder zu hohe Temperaturen. Paprikaschoten mögen Wärme, und wenn die Temperatur unter +10 °C fällt, verlangsamt sich die Photosynthese, und die Blätter werden gelb und fallen ab. Auch hohe Temperaturen sind für die Pflanze belastend, vor allem wenn sie mit einem Mangel an Feuchtigkeit einhergehen.
Auch das Licht darf nicht vergessen werden. Wenn zu wenig Licht vorhanden ist, werden die Blätter blass, weil nicht genügend Chlorophyll produziert wird. Wenn zu viel Licht vorhanden ist, können die Blätter verbrennen.
Und natürlich können die Blätter auch durch Schädlinge und Krankheiten gelb werden. Blattläuse und Spinnmilben ernähren sich vom Saft der Blätter, wodurch diese blass werden und frühzeitig abfallen. Verschiedene Viren und Pilze können ebenfalls zu Vergilbung und allgemeiner Unterdrückung der Pflanzen führen.
Paprikasetzlinge mit vergilbten Blättern – wie man sie ernährt
Um das Risiko von Vergilbung und Blattfall bei Paprika-Setzlingen zu minimieren, sollten Sie einige wichtige Grundsätze beachten:
- Richtig gießen: Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein. Achten Sie darauf, dass die Töpfe eine gute Drainage haben, und gießen Sie erst, wenn der Boden etwas ausgetrocknet ist.
- Richtig düngen: Wenn Sie feststellen, dass den Pflanzen etwas fehlt, verwenden Sie Düngemittel, die Stickstoff, Magnesium und Eisen enthalten.
- Ausreichend Licht: Sämlinge brauchen helles Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie künstliches Licht verwenden, achten Sie auf die Höhe der Glühbirnen und die Länge des Tages.
- Schutz vor Temperaturschwankungen: Halten Sie die Pflanzen kühl, vor allem nachts, und vermeiden Sie plötzliche Temperaturschwankungen.
- Schutz vor Schädlingen und Krankheiten: Kontrollieren Sie die Setzlinge regelmäßig, wenden Sie sichere Pflanzenschutzmethoden an und verwenden Sie erforderlichenfalls unschädliche Spritzmittel und Insektizide.
Wenn Sie die oben genannten Empfehlungen befolgen, können Sie rechtzeitig erkennen, warum die Paprikablätter gelb werden, und kräftige und gesunde Pflanzen heranziehen, die nicht nur frischer aussehen, sondern auch besser für die spätere Verpflanzung vorbereitet sind.
