Foto: aus öffentlichen Quellen
Im Winter sind auch Hunde und Katzen von geringer Sonneneinstrahlung und Frost betroffen
Auch Haustiere können die Auswirkungen der jahreszeitlichen Veränderungen spüren: Ihr Hund hat vielleicht morgens keine Lust aufzustehen, und Ihre Katze, die Ihnen normalerweise auf Schritt und Tritt folgt, verbringt vielleicht mehr Zeit damit, sich in einer Ecke zusammenzurollen. Auf der Website von Martha Stewart finden Sie einige Möglichkeiten, wie Sie Ihr Haustier bei Laune halten und ihm Energie geben können.
Haustiere können durchaus „Wintermuffel“ sein? Allerdings nicht auf die Art und Weise, wie viele Menschen sie erleben.
„Hunde und Katzen können jahreszeitlich bedingte Veränderungen in ihrer Stimmung und ihrem Verhalten erfahren, obwohl bei ihnen nicht wie bei Menschen eine saisonale affektive Störung diagnostiziert wird“, erklärt die Tierärztin Michelle Dulake. Sie sagte, dass die kürzeren Tageslichtstunden den Spiegel von Hormonen wie Melatonin und Serotonin verändern können, was vor allem im Herbst und Winter zu vermehrtem Schlaf, geringerer Aktivität, weniger Spiel oder leichter Isolation im Verhalten führt.
Diese Veränderungen seien oft normal und nur vorübergehend, sagt sie. Das Wichtigste ist, darauf zu achten, was für Ihr Haustier typisch ist, und den Unterschied zwischen kurzfristigen Energieveränderungen und länger anhaltenden Veränderungen zu erkennen.
Anzeichen dafür, dass Ihr Haustier Probleme mit den jahreszeitlichen Bedingungen haben könnte
Haustiere signalisieren Unwohlsein nicht immer auf offensichtliche Weise. Hier sind die häufigsten (und am wenigsten beachteten) Anzeichen, auf die Sie achten sollten.
- Sie schlafen auffallend viel oder weigern sich zu spielen. Vermehrter Schlaf oder mangelnde Bereitschaft zum Spielen, Spazierengehen oder zur sozialen Interaktion können erste Anzeichen sein. Viele Haustiere halten im Winter mehr Schläfchen, aber seien Sie aufmerksam, wenn Ihr Haustier dauerhaft schwer zu wecken ist.
- Ihr Enthusiasmus lässt nach. Stellen Sie fest, dass die Begeisterung für Aktivitäten, die Ihrem Haustier normalerweise Spaß machen, nachlässt. Dazu gehören zum Beispiel das Begrüßen an der Tür, das Jagen nach einem Spielzeug oder das Spazierengehen.
- Sie haben ihren Appetit verloren oder nehmen an Gewicht zu. Manchmal fressen Haustiere mehr oder nehmen an Gewicht zu, weil sie bei kaltem Wetter kurze Spaziergänge machen. Diese Veränderungen können zwar auch Symptome für etwas Ernsteres sein, aber allein ihre Auswirkungen können schließlich zu einer Schwächung führen. Achten Sie auf Appetit- und Gewichtsveränderungen.
- Sie sind besonders anhänglich oder zeigen Anzeichen von Ängstlichkeit. Manche Haustiere reagieren auf Veränderungen in der Routine mit verstärkter Anhänglichkeit oder anderen Anzeichen von Angst, wie z. B. Lautäußerungen.
- Sie machen Rückschritte in der Erziehung. Auch die Vermeidung der Katzentoilette, Verschmutzung des Hauses oder zerstörerisches Verhalten können als Reaktion auf Stress auftreten.
- Sie meiden Sie. Leichte Zurückhaltung, Verstecken oder Reizbarkeit, insbesondere bei Katzen, können ebenfalls auf Stress oder Stimmungsschwankungen hinweisen.
Wie der Mensch spüren auch einige Haustiere den Wechsel der Jahreszeiten stärker als andere. Ältere Haustiere können im Winter aufgrund von Arthritis, eingeschränkter Mobilität oder chronischen Schmerzen stärker leiden, was sich in verminderter Aktivität und Stimmungsschwankungen äußert. Haustiere mit Ängsten, kognitiven Störungen oder chronischen Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion bei Hunden können ebenfalls deutlichere Verhaltensänderungen zeigen, wenn sich die Tageslichtstunden und die Routinen ändern.
Wenn sich Ihr Tagesablauf ändert (z. B. späterer Beginn am Morgen, weniger lange Spaziergänge), versuchen Sie, die Essenszeiten, Töpfchenpausen und Spielstunden vorhersehbar zu gestalten. Beständigkeit beruhigt Haustiere, insbesondere solche, die zu Ängsten neigen.
Der Bewegung den Vorrang geben
Auch wenn Sie selbst dazu neigen, im Bett zu bleiben, kann Bewegung mit Ihrem Haustier für Sie beide den entscheidenden Unterschied ausmachen. An kälteren Tagen sollten Sie kürzere und häufigere Spaziergänge unternehmen, anstatt weniger und längere Spaziergänge. Wechseln Sie im Haus das Spielzeug, spielen Sie Fangen oder versuchen Sie es mit kurzen Trainingseinheiten, die Ihr Haustier in Bewegung bringen und seine Aufmerksamkeit wecken.
Sie können die verringerte Stimulation im Freien durch zusätzliche geistige Bereicherung ergänzen, z. B. durch Puzzlespielzeug. Betrachten Sie es als etwas, das Ihr Haustier tun kann, und nicht nur als etwas zum Fressen oder Kauen.
Natürliches Licht, z. B. der Aufenthalt in der Nähe sonniger Fenster oder Spaziergänge am Tag, trägt ebenfalls zu einem gesunden Schlaf- und Energiemuster bei. Öffnen Sie die Jalousien, stellen Sie Ihr Bett näher an ein Fenster und gehen Sie, wann immer möglich, früher am Tag im Freien spazieren.
Kommentare:
