Foto: aus offenen Quellen
Der Morgen ist die wichtigste Tageszeit für das Nervensystem von Kindern
Mamas Morgen gleicht oft einem Schlachtfeld, wo es statt eines Weckers Kindertränen wegen der „falschen“ Tasse oder der Farbe der Socken gibt. Es scheint, dass eine ruhige Teeparty ein Luxus aus dem vergangenen Leben ist, aber in Wirklichkeit haben die Launen der Kinder ihre eigene Logik, die mit ein paar richtigen Sätzen überwunden werden kann. RBC-Ukraine verrät Ihnen, wie Sie morgendliche Wutausbrüche ohne Schreien unterdrücken und endlich Ihre rechtmäßigen 15 Minuten morgendlicher Ruhe bekommen.
Warum Kinder morgens quengelig sind
Der Morgen ist die wichtigste Tageszeit für das Nervensystem von Kindern. Nach dem Schlaf ist das kindliche Gehirn noch nicht vollständig „eingeschaltet“ und der Cortisolspiegel (Stresshormon) ist natürlich erhöht. Wenn dann noch das Gedränge der Erwachsenen, strenge Befehle und unterbrochene Rituale hinzukommen, sind Wutanfälle fast unvermeidlich.
Psychologen weisen darauf hin, dass der Morgen für die Psyche eines Kindes eine schwere Zeit des Übergangs ist. Es ist noch nicht aufgewacht, und es muss viele langweilige Dinge auf einmal tun – sich waschen, anziehen, Brei essen. Kapriolen sind eine Möglichkeit, die Kontrolle über seine Welt wiederzuerlangen.
Die wichtigsten Auslöser für morgendliche Launenhaftigkeit:
- Abruptes Aufwachen ohne sanften Übergang;
- keine offensichtliche klare Morgenroutine;
- die Eile und Unruhe der Eltern, die das Kind sofort erkennt;
- Hunger – das Kind hat noch nicht gegessen, und sie verlangen schon etwas von ihm;
- Telefonbildschirm oder Zeichentrickfilme direkt nach dem Aufwachen.
5 Schritte zum ruhigen Kaffee für Mütter
- Die 10-Minuten-Allein-Regel. Stellen Sie Ihren Wecker 10-15 Minuten bevor Ihr Kind aufwacht. Diese Minuten der Stille in einer leeren Küche sind Ihre emotionale Ressource. Wenn Sie bereits wach sind und über „Ressourcen“ verfügen, wird Sie das Schreien des Babys nicht so sehr umhauen.
- Die Vorbereitung „vom Vorabend“ ist kein Mythos. Die Auswahl der Kleidung, das Packen des Rucksacks und sogar das Aufstellen des Lieblingstellers Ihres Kindes am Abend beseitigt 50 % der Ursachen für morgendliche Auseinandersetzungen. Je weniger Auswahlmöglichkeiten am Morgen, desto weniger Stress.
- Die No-Choice-Methode. Anstelle von „Was willst du essen?“ fragen Sie „Willst du Brei in einem blauen oder in einem roten Teller essen?“. Das Kind hat das Gefühl, selbst zu entscheiden, und Sie erhalten das Ergebnis ohne Wutanfälle.
- Flüstern statt schreien.Wenn das Kind anfängt, seinen Tonfall zu erhöhen, sprechen Sie sehr leise, fast flüsternd. Das Kind wird aufhören müssen zu sprechen, um Sie zu hören. Das senkt automatisch die Spannung im Raum.
- Legalisieren Sie Ihre Zeit. Sagen Sie Ihrem Kind direkt: „Mama muss ein magisches Getränk trinken, um Energie für Spiele zu bekommen. Solange die Uhr (Timer) nicht klingelt, trinkt Mama Kaffee.“ So lernt Ihr Kind, Ihre Grenzen zu respektieren.
Was ist zu tun, wenn der Wutanfall bereits begonnen hat?
Versuchen Sie nicht, logisch zu erklären
Im Moment eines Wutanfalls ist das „logische Gehirn“ des Kindes ausgeschaltet. Seien Sie einfach in der Nähe, umarmen Sie es (falls erlaubt) und warten Sie ruhig ab.
Humor einsetzen
Manchmal kann der lustige Name einer Socke oder das „Sprechen“ mit Brei die Aufmerksamkeit eines Kindes sofort von Wut auf Lachen lenken.
Was Sie definitiv nicht tun sollten
- „ Ziehen Sie sich schnell an „ – die schädlichste Phrase des Morgens. Die Eile des Erwachsenen wird dem Kind als Angst vermittelt, nicht als Motivation. Die Reaktion ist ein Frieren oder ein Wutanfall.
- Verhandeln und Feilschen – ist auch eine Falle. Das Kind lernt schnell, dass die Mutter nachgibt, wenn es länger weint. Und am nächsten Morgen wiederholt es das Szenario.
- Zeichentrickfilme als „ Stecker „ – Eine kurzfristige Lösung, die ein langfristiges Problem schafft. Nach dem Bildschirm ist es noch schwieriger, das Kind in die Realität zurückzubringen.

