Warum eine Katze auf „psicarious“ reagiert: akustische Auslöser und Geräuschjagd

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass, sobald Sie mit den Lippen ein „psikarisches“ Geräusch machen, sofort eine Katze vor Ihrer Tür steht, selbst wenn sie in einem anderen Raum war?

Dieses Geräusch funktioniert bei fast allen Katzen, und dahinter steckt nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine komplexe akustische und neurobiologische Reaktion, die tief im Gehirn der Katze verankert ist, so der Korrespondent von .

Das Geheimnis liegt im Frequenzbereich. Das „ps-pss-pss-pss“-Geräusch enthält hochfrequente Komponenten, die genau in den Bereich fallen, den Katzen zur Kommunikation nutzen.

Mutterkatzen geben ähnliche hohe Töne von sich, wenn sie ihre Jungen heranwinken. Erwachsene Katzen verwenden hohe Töne, um Freundlichkeit auszudrücken und Aufmerksamkeit zu erregen.

Dies ist eine Art universelles katzenartiges „Sammelsignal“. Der zweite Grund ist die Ähnlichkeit mit Beutetönen.

Mäuse, Vögel und andere kleine Tiere geben hohe Quietsch- und Raschelgeräusche von sich, auf die Katzen genetisch programmiert sind. Der „ps-p-s-s-s-s-s-s“-Laut ahmt diese natürlichen Beutesignale nach und aktiviert so den Jagdinstinkt.

Die Katze denkt nicht, dass es sich um eine Maus handelt, aber ihr Gehirn erhält das Signal: „Achtung, potenzielles Objekt von Interesse!“ Der dritte Grund ist das assoziative Lernen.

Die meisten Besitzer verwenden dieses Geräusch, wenn sie ihre Katze zum Fressen animieren oder einfach nur Kontakte knüpfen wollen. Mit der Zeit bildet die Katze eine starke Assoziation: „ps-p-s-s-s-s-s“ = die Aufmerksamkeit des Besitzers = etwas Gutes.

Dies ist ein klassischer konditionierter Reflex, der durch wiederholte Wiederholungen verstärkt wird. Interessanterweise reagieren Katzen je nach Kontext und Intonation unterschiedlich auf dieses Geräusch.

Wenn Sie liebevoll rufen, wird die Katze mit entspanntem Schwanz kommen. Wenn Ihre Stimme angespannt ist, wird sie möglicherweise misstrauisch. Katzen sind sehr gut darin, die emotionale Färbung eines Geräusches zu erkennen, selbst wenn es nur ein Zischen durch die Zähne ist.

Einige Forscher vermuten, dass das „ps-pss-pss-pss“-Geräusch funktioniert, weil es sich nicht wie menschliche Sprache anhört. Die Katzen, die mit uns leben, sind daran gewöhnt, viele unserer verbalen Geräusche als irrelevant zu ignorieren.

Aber dieses Geräusch fällt auf, es hört sich nicht wie ein normales Gespräch an und erregt daher Aufmerksamkeit. Verschiedene Kulturen haben ihre eigenen Varianten des Katzenrufs: in englischsprachigen Ländern ist es „kitty, kitty, kitty“, in Frankreich „minu-minu“, in Japan „shu-shu-shu-shu“.

Aber sie alle haben ein gemeinsames Prinzip: hohe Töne und zischende Konsonanten, die der natürlichen Katz- und Maussprache so nahe wie möglich kommen. Wenn Sie also das nächste Mal Ihre Katze mit diesem magischen Klang rufen, sollten Sie wissen, dass Sie mit ihr in einer Sprache sprechen, die sie instinktiv versteht, der Sprache ihrer Mutter, ihrer Beute und der uralten Verbindung zwischen Mensch und Katze, die Tausende von Jahren zurückreicht.

Und die Tatsache, dass sie kommt, ist der beste Beweis dafür, dass dieser uralte Kommunikationskanal immer noch einwandfrei funktioniert.

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