Warum Radieschen zu einem Pfeil werden und die Wurzelfrucht nicht wächst: Fehler im Lichtregime

Jedes Frühjahr auf den Foren der Gärtner wiederholt die gleiche Geschichte: Radieschen gesät werden, ist die Pflege ausgezeichnet, aber statt saftige Wurzelfrüchte – feste Blume Stiele und steif Kraut.

Es stellt sich heraus, dass Radieschen eine Kurztagskultur ist, berichtet der Korrespondent von .

Das bedeutet, dass er nicht mehr als zwölf Stunden Licht pro Tag braucht, um eine Wurzel zu bilden, und alles, was darüber hinausgeht, wird als Signal für die Blüte wahrgenommen. Wenn Sie den Rettich im Mai aussäen, wenn die Tageslichtstunden lang sind, wird er sein Bestes geben, um Samen zu bilden, und den Aufbau des unterirdischen Teils ignorieren.

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Der Agronom riet dem Autor, Radieschen entweder im zeitigen Frühjahr oder im Spätsommer zu säen, wenn der Tag abnimmt. Und wenn man wirklich auf dem Höhepunkt der Saison ernten will, sollte man den Tag künstlich verkürzen, indem man die Beete nach sechs Uhr abends mit schwarzem Vlies abdeckt und erst am Morgen öffnet.

Die Lichtverhältnisse sind jedoch nicht die einzige Ursache für den Austrieb. Auch die Hitze veranlasst Radieschen zur Blüte, denn in der Natur signalisieren hohe Temperaturen den Beginn einer Trockenperiode, und die Pflanze beeilt sich, Nachkommen zu hinterlassen, bevor sie stirbt.

Die optimale Temperatur für Radieschen liegt bei plus 15-18 Grad, nicht höher. Die Bewässerung spielt eine ebenso wichtige Rolle.

Bei der geringsten Trockenheit vergröbert sich das Wurzelwerk, wird holzig und bitter, und die Pflanze schaltet auf Überlebens- und Blühmodus. Radieschen müssen häufig und gleichmäßig bewässert werden, ohne dass der Oberboden austrocknet, sonst bleibt die Saftigkeit auf der Strecke.

Überfüllte Anpflanzungen sind ebenfalls schädlich. Wenn die Pflanzen dicht gedrängt stehen, konkurrieren sie um Licht und Nährstoffe, und in diesem Kampf blühen sie schneller und versuchen, mit Hilfe von Samen das Territorium zu erobern.

Das Ausdünnen in der Anfangsphase ist obligatorisch, der Abstand zwischen benachbarten Radieschen sollte mindestens fünf Zentimeter betragen. Aber im April und September kommen immer knackige, saftige Wurzelgemüse auf den Tisch, ohne den geringsten Anflug von Blüte, und die Nachbarn haben sich schon an dieses kleine Gartenwunder gewöhnt.

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