Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Fenster putzen, weggehen und auf dem Glas regenbogenfarbene Schlieren zu sehen sind, die der Lappen gerade hinterlassen hat?
Lange Zeit sündigten wir mit teuren Mitteln, bis eine Nachbarin, die ihr Leben lang in der chemischen Reinigung gearbeitet hatte, lachte und zu einer gewöhnlichen Zitrone riet, berichtet der Korrespondent von .
Es stellte sich heraus, dass professionelle Reiniger und Köche Säure keineswegs dazu verwenden, um Lebensmittel sauer zu machen, sondern um sie glänzend und frisch zu machen. Zitronensaft zum Beispiel wird perfekt mit Kalkablagerungen auf Wasserhähnen fertig und entfernt Fett auf dem Herd genauso gut wie aggressive Chemie und hinterlässt dabei einen angenehmen Zitrusgeschmack.
Am auffälligsten ist ein Trick zum Fensterputzen: Wenn man dem Wasser etwas Zitronensaft oder Essig hinzufügt, trocknen die Fenster schneller und es bleibt kein unangenehmer Fettfilm zurück. Ein weiterer Trick aus der Restaurantküche ist die Zugabe von Zitronensäure zu einer Suppe oder Brühe ganz am Ende des Kochvorgangs, wodurch der Geschmack intensiver und tiefer wird, obwohl der Säuregehalt fast unbedeutend ist.
Doch nicht alles ist so rosig, und hier ist es wichtig, das Maß zu kennen. Einmal beschloss ich, die Waschmaschine zu desinfizieren, indem ich einen Liter Essig hineinschüttete, und fast ohne Gummidichtungen blieb – die Säure greift sie einfach an.
Küchenchefs raten, fette Gerichte mit Säure auszugleichen. Wenn man es mit dem Öl in einer Soße oder einem Eintopf übertreibt, schafft ein Tropfen Apfelessig Abhilfe, macht die Textur heller und den Geschmack intensiver.
Das Gleiche gilt für gebratenen Fisch – kurz vor dem Servieren mit Zitrone beträufeln, dann wirkt er nicht mehr fade. In der Küche ist die Säure auch ein gutes Mittel, um Schneidebretter von Knoblauch- oder Zwiebelgeruch zu befreien.
Reiben Sie die Holzoberfläche einfach mit einer halben Zitrone und etwas Salz ein, lassen Sie sie zehn Minuten einwirken und waschen Sie sie dann ab. Interessanterweise funktioniert diese Methode auch bei gusseisernem Kochgeschirr: Salz und Essig entfernen den Ruß, ohne die Antihaftbeschichtung zu beschädigen, im Gegensatz zu Metallbürsten.
Was die Reinigung betrifft, so ist eine Mischung aus Essig und Wasser im Verhältnis 1:1 das perfekte Reinigungsmittel, um den Kühlschrank von innen zu säubern. Es tötet Bakterien ab und neutralisiert Gerüche. Danach muss die Chemie nicht mehr abgespült werden, da sich sonst Ablagerungen auf den Lebensmitteln bilden.
Wichtig ist: Essig und Zitrone sind Freunde, aber sie mögen keinen Marmor und einige Steinarten, also Vorsicht bei Arbeitsplatten. Ansonsten ist es ein umweltfreundlicher Ersatz für ein Dutzend Flaschen unter der Spüle und spart nicht nur Geld, sondern auch Platz im Schrank.
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