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Dieses Gewürz verdirbt den Geschmack und das Aroma der Brühe für Suppen und Borschtsch, obwohl es als raffiniert und beliebt gilt
Schon ein einziges Gewürz kann den Geschmack eines Gerichts völlig verändern. Gewürze sind genau das Mittel, das Aroma und Geschmack hervorhebt oder sie im Gegenteil völlig verdirbt. Es gibt ein Gewürz, das Hausfrauen manchmal in Suppen geben, um sie zu verfeinern, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass es nicht für erste Gänge geeignet ist und selbst die beste Brühe verderben kann. Ein Gewürz, das in ersten Gängen nichts zu suchen hat, ist Muskatnuss. Muskatnuss ist ein beliebtes Gewürz für Soßen, Backwaren, Aufläufe und Fleischgerichte. Aber in Suppen verhält sie sich am schlechtesten.
Warum Muskatnuss nicht zu den ersten Gerichten gehören sollte
- Zu stechend, dominanter Geschmack. In scharfen, seltenen Gerichten kommt die Muskatnuss zu intensiv zur Geltung. Sie überwältigt alle anderen Aromen und macht die Suppe schwer, scharf und unnatürlich schmeckend.
- Erzeugt ein Gefühl von Bitterkeit und pikanter Schärfe. Bei längerem Erhitzen verändern sich die ätherischen Öle der Muskatnuss und können einen unangenehmen, „medizinischen“ Geschmack erzeugen.
- Nicht geeignet für Gemüse- und Fleischbrühen. Muskatnuss ist zwar ideal für zweite Gänge, aber in Suppen stört sie das Gleichgewicht völlig und macht den Geschmack unnatürlich und aufdringlich.
- Überfrachtet den ersten Gang. Muskatnuss ist sehr gehaltvoll. Schon eine Prise kann eine leichte Suppe in ein schweres, würziges Gericht mit übermäßigem Geschmack verwandeln.
Welche Gewürze eignen sich am besten für erste Gänge?
- Duftender Pfeffer. Mildes, angenehmes Aroma, ohne die Brühe zu verstopfen.
- Getrocknete Petersilie und Dill. Geben Frische und Leichtigkeit, ohne den Geschmack des Gerichts zu verändern.
- Selleriewurzel. Reichert die Brühe mit einem natürlichen, pflanzlichen Geschmack an.
- Leichte Gewürze: Majoran und Thymian.
Diese Gewürze sind ausgewogen und bringen den Geschmack von Suppen und Borschtsch perfekt zur Geltung, ohne übermächtig zu sein.

