5 nicht offensichtliche Wege, um sich in einem tristen Winter aufzuheitern

Der Winter ist eine Jahreszeit mit kurzen Tageslichtstunden, grauem Himmel und einem ständigen Mangel an Sonnenlicht. In dieser Zeit spüren wir oft einen Rückgang der Energie. Neben den üblichen Ratschlägen (sich mehr bewegen, besser essen und schlafen) gibt es jedoch auch einige nicht offensichtliche Möglichkeiten, einen Schub an positiven Gefühlen zu verspüren.

Spiel mit Licht und Farbe: Schaffen Sie zu Hause eine „sonnige“ Atmosphäre

Wenn es draußen düster und bewölkt ist, fehlen unserem Gehirn leuchtende Farben. Versuchen Sie, Ihr Interieur künstlich zu „erhellen“:

  • Ersetzen Sie kalte Glühbirnen durch wärmere oder sogar „Solar“-Glühbirnen. Inzwischen gibt es Glühbirnen mit erweitertem Spektrum, die das natürliche Tageslicht imitieren.
  • Verwenden Sie Textilien in hellen Farben – zum Beispiel gelbe Kissen, orangefarbene Plaids, grüne Vorhänge. Das schafft ein Gefühl der Gemütlichkeit und vertreibt das Grauen.
  • Ziehen Sie einen Lichtwecker in Betracht. Er erhöht allmählich die Helligkeit im Raum, bevor Sie aufwachen, und hilft Ihnen so, sanft aus dem Schlaf zu erwachen, als ob die Sonne in Ihrem Schlafzimmer aufgehen würde.

Mit diesem einfachen Trick wird Ihrem Gehirn signalisiert, dass es jetzt hell und warm ist, und das hilft, die Wintermüdigkeit zu bekämpfen, indem es Ihre Energie steigert.

Kreative Rituale: Tauchen Sie in die Kunsttherapie ein

Die langen Winterabende sind eine gute Gelegenheit, sich ein neues Hobby zu suchen oder eine lang aufgeschobene Bastelarbeit in Angriff zu nehmen. Kreativität fördert die Produktion von „Glückshormonen“ und hilft bei der Stressbewältigung.

  • Zeichnen oder Skizzieren: Auch wenn Sie sich nicht als Künstler fühlen, sind einfache Muster, Mandalas oder Skizzen für Anfänger beruhigend und befriedigend.
  • Briefe an sich selbst oder an Freunde: Handschriftliche Kalligraphie, kleine Skizzen am Rande. Papierbriefe sind eine seltene Freude im Zeitalter der Messenger.
  • Textile Kreativität: Stricken, Sticken, Nähen von Stofftieren. Rhythmische Bewegungen und das Ergebnis „hier ist es, mit den eigenen Händen gemacht“ bringen viel Positives.

Die Hauptsache ist, dass Sie aus Freude an der kreativen Arbeit arbeiten, ohne nach dem „perfekten Ergebnis“ zu streben. Lassen Sie es Ihre Kunsttherapie sein, die einen langweiligen Winter in eine Zeit der Selbstentdeckung und Kreativität verwandelt.

Saisonale Düfte und Aromatherapie für zu Hause

Der Geruchssinn ist der stärkste Übermittler von Gefühlen und Stimmungen. Die richtigen Düfte wirken beruhigend, stressabbauend und tröstend. Im Winter sind warme, wärmende und „süße“ Düfte besonders angenehm: Zimt, Orange, Vanille, Nelke.

  • Kaufen Sie eine Aromalampe oder einen Diffusor und verwenden Sie ätherische Öle, die mit Festlichkeit und Wärme assoziiert werden.
  • Mischen Sie Orangenschalen, Zimt und Nelken und geben Sie sie in ein Gefäß mit heißem Wasser – so erhalten Sie ein hausgemachtes „Punsch“-Aroma, das, wenn es aufgekocht wird, den Raum mit einer „Neujahrsstimmung“ erfüllt.
  • Versuchen Sie Kräuter- oder Früchtetees mit den gleichen Noten – die Kombination aus einem warmen Getränk und einem angenehmen Duft hilft, sich zu entspannen und die Stimmung zu heben.

Das Geheimnis ist, dass Gerüche direkt mit dem limbischen System des Gehirns interagieren, das für die Emotionen zuständig ist. So kann der Duft von Zimt oder Vanille Erinnerungen an die Kindheit und den Winterurlaub wecken und positive Gefühle hervorrufen.

Kleine Spaziergänge mit Überraschung: Neues entdecken, auch an bekannten Orten

Im Winter möchte man keine langen Spaziergänge machen, vor allem wenn es kalt und rutschig ist. Aber kurze Spaziergänge sind gut für die Gesundheit und helfen Ihnen, „Luft zu holen“. Um kein Heimweh zu bekommen, denken Sie an Aufgaben und Herausforderungen für sich selbst:

  • Machen Sie eine Liste von Objekten, die Sie in Ihrer Umgebung fotografieren oder skizzieren möchten (alte Türen, Skulpturen, interessante Details an Häusern). Das gibt dem Spaziergang einen Sinn und macht ihn spannend.
  • Entdecken Sie neue Orte: das Café in der nächsten Straße, die neue Bibliothek, den ruhigen Platz um die Ecke. Die Kombination aus einer vertrauten Route und plötzlichen Entdeckungen ist aufregend und belebend.
  • Wenn das Wetter es zulässt, nehmen Sie eine Thermoskanne mit Tee oder Kaffee mit, um sich warm zu halten und die Zeit im Freien zu verlängern.

Es mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber diese kleinen Spaziergänge lassen den Tag wie neu erscheinen und geben Ihnen den Energieschub, den Sie brauchen, um das saisonale Unwohlsein zu bekämpfen.

Freundlichkeit und Freiwilligenarbeit: eine Quelle der Positivität für uns selbst und andere werden

Anderen zu helfen, gibt uns einen emotionalen Auftrieb. Im Winter gibt es besonders viele Gründe, Freundlichkeit zu zeigen: Wohltätigkeitsveranstaltungen, Hilfe für ältere Nachbarn, Sammeln von Dingen und Geschenken für Bedürftige.

  • Finden Sie eine örtliche Freiwilligengemeinschaft oder eine wohltätige Stiftung. Selbst eine kleine finanzielle Unterstützung oder die Teilnahme an Aktivitäten (Dinge sortieren, Plakate aufhängen, im Lager helfen) kann einen Unterschied machen und Ihnen das Gefühl geben, zu etwas Großem und Gutem zu gehören.
  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit, kleine „Taten der Fürsorge“ zu vollbringen – z. B. Ihre Kollegen mit einem selbst gebackenen Kuchen zu verwöhnen oder einem Fremden beim Tragen einer schweren Tasche zu helfen.
  • Halten Sie all diese „Taten der Freundlichkeit“ in einem Tagebuch oder einer App fest, damit Sie sehen können, dass Sie selbst dazu beitragen, die Welt zu verbessern, was Ihre Stimmung unweigerlich hebt.

Die Erkenntnis, dass man jemandem in Not geholfen hat, ist wärmend und erhellt die tristen Wintertage, weil man selbst einen zusätzlichen Funken Freude in sich trägt.

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