Warum erfahrene Gärtner nie Grasschnitt wegwerfen: das vergessene Geheimnis der Fruchtbarkeit

Die Menschen geben viel Geld für Torfsäcke und teure Düngemittel aus Gartencentern aus und ignorieren dabei völlig, was buchstäblich unter ihren Füßen liegt.

Wenn man Nachbarn beobachtet, die fleißig Säcke mit Gras, das gerade mit dem Rasenmäher geschnitten wurde, aus dem Grundstück schleppen, möchte man jedes Mal hingehen und fragen, warum sie ihrem Gemüsegarten die wertvollste Ressource vorenthalten, berichtet der Korrespondent von .

Diese grüne Masse kann, wenn sie richtig entsorgt wird, wahre Wunder für den Boden bewirken, und es ist keine Chemie nötig. Es genügt, das geschnittene Gras fingerdick auf die freigewordenen Beete oder in die Baumstümpfe zu streuen, und die Erde wird unter einer solchen Decke selbst bei größter Hitze nicht mehr aufplatzen.

Würmer und Bodenmikroorganismen kommen zu diesem kostenlosen Festmahl und verarbeiten in wenigen Wochen Grünzeug zu wertvollem Humus, und das kostenlos und ohne Wochenende. Dieser Mulch ist besonders gut für Tomaten und Paprika, die ihre Wurzeln gerne atmen lassen, aber gleichzeitig nicht austrocknen.

Allerdings gibt es hier eine Spitzfindigkeit, die aus irgendeinem Grund in trendigen Gartenblogs nicht erwähnt wird: Gras sollte nicht sofort nach dem Rasenmähen frisch geschnitten werden, vor allem, wenn es Unkrautsamen enthielt. Besser ist es, ihn tagsüber in der Sonne etwas anwelken zu lassen, damit er sich nicht in eine glitschige Masse verwandelt, und dann die Bepflanzung sicher abzudecken.

Viele Menschen haben Angst, dass Schnecken im Gras zu finden sind, aber die Praxis zeigt das Gegenteil: Mit trockenem Mulch darauf bleibt der Boden feucht, und Schnecken fühlen sich nicht wohl, wenn sie auf trockenem Gras herumkriechen, sie suchen sich bequemere Plätze.

Und am Ende der Saison, wenn die Ernte bereits eingebracht ist, kann man die Reste dieser organischen Substanz in den Boden einbetten, und die Struktur des Bodens wird so locker, dass selbst eine alte Hacke wie Butter in den Boden geht.

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