Was man zum Hüttenkäse gibt, wenn er flüssig ist: wie unsere Großmütter es gemacht haben

Foto: aus offenen Quellen

Wir sagen Ihnen, was Sie tun müssen, damit der Hüttenkäse nicht aus Knödeln, Torten oder anderen gefüllten Backwaren ausläuft, sondern innen zart und dicht bleibt

Quark eignet sich hervorragend zum Füllen – egal, ob es sich um Vareniki, Pfannkuchen, Torten oder Watrushki handelt. Aber Hüttenkäse ist nicht gleich Hüttenkäse, und manchmal ist er zu flüssig und läuft sowohl beim Kochen als auch beim Essen aus. Hier erfahren Sie, wie Sie flüssigen Quark eindicken können, damit die Füllung an Ort und Stelle bleibt.

Was tun, wenn die Hüttenkäsefüllung flüssig ist – drei Möglichkeiten, das Problem zu lösen

Das Geheimnis, wie man die Quarkfüllung dicker macht, kannten schon unsere Großmütter. Und eigentlich ist es auch gar nicht so kompliziert. Es gibt mindestens drei einfache Lösungen, was man hinzufügen muss, damit der Quark nicht flüssig wird.

  • Eine Möglichkeit, Hüttenkäse für Pfannkuchen oder Knödel (oder andere Gerichte) einzudicken, ist die Zugabe von Grieß (2-4 Esslöffel pro 400-450 g Hüttenkäse). Er absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und dickt die Füllung ein. Wichtig: Grieß braucht Zeit zum Quellen, daher sollte man die Mischung nach der Zugabe zum Quark etwa eine halbe Stunde lang stehen lassen.
  • Zweite Möglichkeit, den Quark zu verdicken, ist die Verwendung von Stärke. Sie bindet überschüssige Feuchtigkeit und der Bruch wird dicker. Die Stärke sollte in einer Menge von 1 Teelöffel pro 0,5 kg Quark zugegeben werden. Übrigens verwenden Konditoren ausschließlich Maisstärke – sie hat keinen Fremdgeschmack und ergibt die gewünschte Konsistenz. Wenn Sie jedoch keine Maisstärke haben, können Sie auch Kartoffelstärke verwenden.
  • Und zum Schluss, dritte Art, Hüttenkäse für Knödel, Piroggen (oder andere Gerichte) zu verdicken, ist die Zugabe von zusätzlichem Weizenmehl. Es wird in etwa der gleichen Menge wie Stärke hinzugefügt, um die Masse dichter zu machen.

WichtigDen Grieß, die Stärke und das Mehl nicht auf einmal, sondern nach und nach unterrühren, dann den Quark etwa 10-30 Minuten stehen lassen – in dieser Zeit verteilt sich die Flüssigkeit und die Masse kann ohne weitere Zugaben dichter werden.

Wenn Sie plötzlich keinen Grieß, keine Stärke und kein Mehl zur Hand haben, können Sie dem Quark die überschüssige Feuchtigkeit auch auf andere Weise entziehen: Wickeln Sie ihn in Mull ein und drücken Sie ihn vorsichtig aus, bevor Sie die Füllung herstellen.

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