Ein Experte erklärt, warum man durch Unordnung in der Wohnung keine unnötigen Dinge loswird

„Obwohl die Leute anfangen zu misten, um Platz im Haus zu schaffen, funktionieren solche Praktiken oft nicht und haben sogar genau den gegenteiligen Effekt“, stellte sie fest.

Ihr zufolge scheinen die Menschen Taschen voller unnötiger Dinge aus dem Haus zu nehmen und sich euphorisch zu fühlen, aber nach einem Monat stellen sie fest, dass die Regale wieder voll sind.

„Es stellt sich heraus, dass wir die Wirkung bekämpfen, nicht die Ursache. Denn die Ursache für Unordnung ist nicht ein Mangel an Körben, sondern ein Mangel an System und ein Mangel an Verständnis für Ihre tatsächlichen Gewohnheiten. Wenn man seine Jacke immer auf einen Stuhl wirft, ist es sinnlos, dafür einen Ständer in der hintersten Ecke des Flurs zu kaufen“, erklärt Parshina.

Außerdem wirke der „Vakuumeffekt“: Das Gehirn versuche instinktiv, den freigewordenen Platz mit etwas Neuem zu füllen. Und wenn es keine klaren Regeln gibt – was, wo und wie viel gelagert wird -, wiederholt sich der Kreislauf.

„Fazit: Beim Entrümpeln geht es nicht darum, Dinge wegzuwerfen, sondern um eine Wohnstrategie“, fasst Parshina zusammen.

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