Der Daily Mirror zitierte einen Experten mit den Worten.
Nach Angaben des Arztes ist das Alarmsignal nicht unbedingt ein stechender Schmerz, sondern ein Druckgefühl, eine Kompression oder ein leichtes Unbehagen in der Brust. Oft treten solche Symptome bei körperlicher Aktivität auf und verschwinden in Ruhe.
Dies kann darauf hindeuten, dass der Herzmuskel nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, ein Zustand, der für die ischämische Herzkrankheit charakteristisch ist, die in akuter Form zu einem Herzinfarkt führen kann.
London betonte, dass zu den weiteren Gefahrensymptomen zunehmende Atemnot bei Anstrengung und ausgeprägte Müdigkeit ohne ersichtlichen Grund gehören. Atemnot vor einem Herzinfarkt kann durch die Schädigung eines bestimmten Bereichs des Herzmuskels entstehen, wodurch dessen Kontraktionsfähigkeit und die allgemeine Leistungsfähigkeit des Herzens beeinträchtigt werden.
„Müdigkeit vor einem Herzinfarkt ist keine normale Müdigkeit nach der Arbeit, sondern ein lähmendes, überwältigendes Gefühl der Erschöpfung, das auch nach einer Ruhepause nicht verschwindet.
„Wenn gewohnte Tätigkeiten – Gehen, Treppensteigen oder Hausarbeit – deutlich schwerer fallen, ist das ein Grund für eine ärztliche Untersuchung. Es ist wichtig, solche Symptome nicht zu ignorieren und bei ihrem Auftreten einen Arzt aufzusuchen. Eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung kann schwerwiegende Komplikationen verhindern und ein Leben retten“, so der Arzt abschließend.
