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Wenn ein Hund beim Sprechen den Kopf schief legt, ist das kein Zufall. Es gibt drei Gründe für dieses Verhalten
Hunde neigen oft den Kopf, wenn sie eine vertraute Stimme oder ein neues Geräusch hören. Für diese niedliche Geste gibt es praktische Gründe, nicht nur Emotionen. Dies wurde vom Express berichtet.
Der Tierarzt Dr. Alex Crowe erklärte auf TikTok, warum vierbeinige Haustiere ihren Kopf zur Seite neigen, wenn sie mit Menschen sprechen. Ihm zufolge gibt es mindestens drei Erklärungen für dieses Verhalten.
- Die erste ist der Versuch, die Quelle des Geräuschs zu lokalisieren. Hunde können ein breiteres Spektrum an Frequenzen wahrnehmen als Menschen, und wenn sie ihren Kopf neigen, können sie besser erkennen, woher das Geräusch kommt. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um ein neues oder unbekanntes Geräusch handelt.
- Der zweite Grund hat mit der nonverbalen Kommunikation zu tun. Wenn ein Tier seinen Kopf neigt, kann es das Gesicht seines Gesprächspartners besser sehen, insbesondere die Augen und den Mund. Dies hilft ihm, menschliche Mimik und Emotionen besser zu „lesen“.
- Die dritte Erklärung ist die Konzentration. Nach Ansicht des Tierarztes kann der Hund auf diese Weise zeigen, dass er aufmerksam zuhört und versucht zu verstehen, was von ihm verlangt wird.
In den Kommentaren fragten Nutzer, warum manche Hunde ihren Kopf häufiger neigen und andere fast nie. Dr. Crowe merkte an, dass Tiere mit kurzen oder flachen Schnauzen dies vielleicht seltener tun, weil sie eine lange Schnauze nicht „umkreisen“ müssen, um das Gesicht eines Menschen besser zu sehen. Einige Besitzer haben auch festgestellt, dass ihre Haustiere den Kopf neigen, wenn sie ein Leckerli erwarten.
Gleichzeitig weisen die Purina-Experten darauf hin, dass ein Hund, der seinen Kopf regelmäßig ohne ersichtlichen Grund neigt oder desorientiert wirkt, ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein könnte. Mögliche Ursachen sind Ohrinfektionen oder ein vestibuläres Syndrom, das den Gleichgewichtssinn des Hundes beeinträchtigt. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie Ihren Tierarzt um Rat fragen.
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