Zurückgelassene Baumstümpfe verschandeln nicht nur das Aussehen des Grundstücks, sondern werden auch zu einem Paradies für Termiten und Pilze.
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Einen Baum zu fällen ist eine arbeitsintensive Aufgabe, aber damit ist die Arbeit noch nicht getan. Ein an Ort und Stelle belassener Stumpf kann zu einer Quelle vieler Probleme werden. Alte Stümpfe ziehen Schädlinge (Ameisen, Termiten) an und werden zu Brutstätten für Pilze und Krankheitserreger, die auf gesunde Pflanzen oder sogar auf das Fundament des Hauses übergreifen können.
Darüber hinaus wachsen die Wurzeln einiger Bäume weiter, und der Stumpf selbst kann neues Wachstum entwickeln. Um eine vollständige Sanierung durchzuführen, muss der Stumpf zerstört werden, schreibt Architectural Digest.
Was passiert, wenn man den Baumstumpf nicht entfernt – und warum es trotzdem wichtig ist, dies zu tun
- Verrottendes Holz ist ein idealer Nährboden für Insekten, die andere Gebäude auf dem Grundstück schädigen können.
- Pilzsporen aus einem Baumstumpf können sich leicht auf benachbarte Bäume und Blumen ausbreiten.
- Baumstümpfe behindern das Rasenmähen, stellen eine Stolperfalle dar und verunstalten das Landschaftsbild.
- Einige Arten (Eiche, Ahorn, Weide) sind in der Lage, sich aus den verbleibenden Wurzeln schnell zu regenerieren.
Wie man einen Baumstumpf schnell beseitigt – 4 Möglichkeiten
Je nach der zur Verfügung stehenden Zeit und dem zur Verfügung stehenden Budget unterscheiden die Experten vier Hauptmethoden:
- Chemische Methode: Man bohrt tiefe Löcher in den Stumpf, gießt Herbizid (z. B. auf Glyphosat- oder Triclopyr-Basis) in die Löcher, füllt sie mit Wasser und deckt sie mit einer Plane ab. Dadurch wird das Wurzelsystem innerhalb weniger Wochen oder Monate effektiv abgetötet.
- Zerkleinern (Schreddern): mit einer speziellen Maschine – einer Stubbenfräse. Dies ist die schnellste Methode (dauert 1-2 Stunden), um Holz unter der Erde zu entfernen.
- Verbrennen: In der Mitte des Stumpfes wird ein tiefes Loch gebohrt, in das Brennstoff geschüttet wird. Diese Methode erfordert die strikte Einhaltung der Brandschutzvorschriften und eine ständige Überwachung.
- „Natürliche“ Methode (Salz): Anstelle von Chemikalien wird englisches (Bittersalz) oder Steinsalz in die Löcher geschüttet. Dies ist eine ungiftige Methode, aber der Zersetzungsprozess kann 6 bis 12 Monate dauern.
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