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Was zu tun ist, wenn Ihr Hund an der Leine zieht, lesen Sie unten
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Das Spazierengehen mit dem Hund sollte eine Zeit der Entspannung und der Geselligkeit sein, aber für viele Besitzer wird es zu einem echten Kampf. Wenn das Haustier den Besitzer wie ein Schlitten auf dem Eis mitschleppt, wächst der Ärger an der ersten Kreuzung. Führende Hundeexperten sind jedoch der Meinung, dass dieses Problem gelöst werden kann, ohne auf harte Halsbänder oder körperliche Bestrafung zurückgreifen zu müssen.
Warum zieht der Hund an der Leine?
Es ist wichtig zu erkennen, dass der Wunsch, sich nach vorne zu stürzen, kein Ausdruck von Sturheit oder Dominanz ist. Es ist ein natürliches Verhalten des Hundes, die Gerüche der Umgebung stimulieren das Gehirn. Das Problem entsteht, wenn der Hund merkt, dass die Spannung der Leine ihn daran hindert, sein Ziel zu erreichen (einen Baum oder einen anderen Hund).
Notwendigkeit eines Richtungswechsels
Die Schlüsselidee hinter dieser Technik ist eine plötzliche Änderung der Bewegungsrichtung. Sobald das Tier anfängt, vorwärts zu ziehen, dreht sich der Besitzer ohne anzuhalten um 180 Grad und geht selbstbewusst in die entgegengesetzte Richtung. Dadurch hört der Hund auf, nach vorne zu reißen, und kehrt sofort zu seinem Menschen zurück, um mit ihm Schritt zu halten.
Nach mehreren solcher Manöver beginnt das Tier, die Vergeblichkeit seiner Bemühungen zu erkennen. Die Wirksamkeit der Methode beruht auf einem klaren Signal an den Hund: Eine weitere Bewegung in Richtung des Ziels ist nur mit einer lockeren Leine möglich.
Goldene Regeln für den Erfolg
Damit die Technik sofortige Ergebnisse bringt, ist es wichtig, einige Regeln zu beachten, die von professionellen Trainern hervorgehoben werden.
Zuallererst ist es notwendig, eine vollständige emotionale Selbstbeherrschung zu bewahren. Jegliches Schreien oder heftige körperliche Zuckungen verwirren den Hund nur und erhöhen seinen Stress- und Erregungspegel, was das Tier daran hindert, sich auf das Training zu konzentrieren.
Ebenso wichtig ist die konsequente Konsequenz Ihres Handelns. Wenn Sie Ihrem Hund erlauben, Sie auch nur ein einziges Mal zu zerren – zum Beispiel, weil Sie in Eile oder müde sind -, wird er dies als Signal verstehen, dass die alte Strategie immer noch wirksam ist.
Achten Sie darauf, ein System der positiven Verstärkung zu verwenden. Wenn Ihr Haustier das richtige Verhalten zeigt, indem es sich an einer durchhängenden Leine neben Ihnen bewegt und seine Aufmerksamkeit auf Sie richtet, ermutigen Sie es mit einem liebevollen Wort oder einem Leckerli. Auf diese Weise wird Ihr Haustier die belohnende Handlung eher früher als später erkennen.
Wählen Sie schließlich den richtigen Ort für Ihre ersten Trainingseinheiten. Am besten beginnen Sie das Training an einem gemütlichen Ort mit möglichst wenig Ablenkung durch andere Tiere oder laute Geräusche. Erst wenn die neue Fähigkeit stabil ist, können Sie allmählich zu Spaziergängen in lauten Stadtgebieten übergehen.
Was Sie am Anfang erwartet
Manche Besitzer beklagen sich, dass die ersten 5-10 Minuten eines Spaziergangs zu einem chaotischen Hin- und Herlaufen werden. Experten versichern: Das ist eine ganz normale Phase des Trainings. Der Hund testet die Grenzen der neuen Regeln aus. Sobald er merkt, dass der Mensch die volle Kontrolle über die Bewegungsrichtung hat, hört er auf, vorwärts zu rennen, und beginnt, Ihrem Tempo zu folgen.
Die Methode ist für Hunde aller Altersgruppen und Rassen geeignet. Energetische Hunde brauchen vielleicht etwas mehr Runden, aber das allgemeine Prinzip bleibt dasselbe. Das Ergebnis ist, dass Sie statt eines täglichen Kampfes eine echte Interaktion und Freude am gemeinsamen Spaziergang haben.
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