5 Gewürze, mit denen Sie das Beste aus Ihrem Essen herausholen können

Ingwer ist eine wärmende Wurzel mit entzündungshemmender Wirkung

Ingwer wird oft mit Wintertees und wärmenden Getränken in Verbindung gebracht, aber seine Vorteile gehen weit über seinen angenehmen Geschmack und sein Aroma hinaus. Die Ingwerwurzel enthält aktive Bestandteile (Gingerol, Shogaol), die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Sie helfen dem Körper, mit Mikroentzündungen fertig zu werden und den normalen Tonus des Magen-Darm-Trakts zu erhalten.

Ingwer verbessert auch die Verdauung, indem er den Stoffwechsel beschleunigt und die Enzymproduktion anregt. Dadurch wird die Nahrung besser verdaut und der Körper erhält die meisten Nährstoffe aus der Nahrung. Fügen Sie frisch geriebenen Ingwer zu Suppen, Marinaden und Soßen hinzu oder bereiten Sie einen Tee damit zu: Dieser Ansatz trägt nicht nur zur Abwechslung auf Ihrem Speiseplan bei, sondern auch zur Stärkung Ihres Immunsystems.

Kurkuma – das „goldene“ Gewürz für die Gesundheit von Gelenken und Gehirn

Kurkuma hat dank seines Wirkstoffs Curcumin weltweite Bekanntheit erlangt. Diese Substanz ist für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt, was Kurkuma in der Diätetik und Volksmedizin beliebt macht. Einigen Studien zufolge wirkt sich Curcumin positiv auf die Gehirnaktivität aus und verlangsamt altersbedingte Veränderungen im Körper.

Um die Aufnahme von Curcumin zu verbessern, empfehlen Experten, Kurkuma mit einer kleinen Menge schwarzen Pfeffers zu kombinieren: Das darin enthaltene Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit. Geben Sie Kurkuma in Marinaden, Currys, Suppen, Soßen oder auch Getränke (z. B. goldene Milch). Auf diese Weise können Sie Ihren Gerichten nicht nur eine schöne Farbe verleihen, sondern auch einen zusätzlichen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten.

Zimt ist ein süßlich duftender Helfer bei der Zucker- und Appetitkontrolle

Zimt, insbesondere Ceylon-Zimt (auch „echter“ Zimt genannt), ist für seine Fähigkeit bekannt, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Einige Studien zeigen, dass Zimt dazu beitragen kann, die Insulinempfindlichkeit der Zellen zu erhöhen, was besonders für diejenigen hilfreich ist, die versuchen, Appetit und Zuckerspiegel unter Kontrolle zu halten.

Außerdem ist Zimt aufgrund seines natürlich süßen Geschmacks eine gute Alternative zu Zucker. Er kann Brei, Backwaren, Kaffee oder Tee zugesetzt werden, wodurch die Gesamtmenge an Zucker in einem Gericht reduziert wird. Aber Vorsicht: Ein übermäßiger Verzehr von Zimt (vor allem von Cassia, der gängigeren Zimtsorte) ist wegen seines Cumarin-Gehalts nicht zu empfehlen, der in hohen Dosen toxische Auswirkungen auf die Leber haben kann.

Schwarzer Pfeffer fördert die Aufnahme von Nährstoffen

Schwarzer Pfeffer ist eine der bekanntesten Komponenten auf dem Küchentisch. Seine Rolle beschränkt sich jedoch nicht auf das Würzen von Speisen. Piperin, der Wirkstoff des schwarzen Pfeffers, trägt dazu bei, die Bioverfügbarkeit zahlreicher nützlicher Verbindungen zu erhöhen. So verbessert er, wie bereits erwähnt, in Kombination mit Kurkuma die Aufnahme von Curcumin erheblich.

Darüber hinaus fördert schwarzer Pfeffer die Sekretion von Magensaft und Pankreasenzymen und verbessert so die Effizienz der Verdauung. Seine mäßige Verwendung hilft dem Körper, das Beste aus jeder Mahlzeit herauszuholen. Dabei ist zu beachten, dass eine übermäßige Schärfe die Magenschleimhaut reizen kann, daher ist Mäßigung wichtig.

Kreuzkümmel (Zira) – ein Verbündeter für eine gesunde Verdauung und einen gesunden Stoffwechsel

Kreuzkümmel (oft Zira genannt) wird seit langem in der orientalischen Küche verwendet – er wird Pilaws, Fleisch- und Gemüsegerichten und Suppen zugesetzt. Er fördert die Verdauung von schweren Gerichten und reduziert Blähungen im Bauch. Studien zeigen, dass Kreuzkümmel eine leicht positive Wirkung auf den Stoffwechsel haben kann und zur Kontrolle des Cholesterinspiegels beiträgt.

Das Aroma von Kreuzkümmel verleiht Gerichten nicht nur eine „orientalische“ Note, sondern regt auch den Appetit an. Das bedeutet jedoch nicht, dass man mehr isst, sondern dass der Körper das Gegessene besser verdauen und verwerten kann. Kreuzkümmel wird oft als Alternative zu schärferen Gewürzen für diejenigen verwendet, die keine scharfen Speisen mögen.

Tipps zur Verwendung von Gewürzen

  1. Qualität und Frische. Es ist besser, Gewürze in kleinen Mengen zu kaufen und sie in fest verschlossenen Behältern an einem dunklen, kühlen Ort zu lagern. Auf diese Weise behalten sie ihren Geschmack und ihre nützlichen Eigenschaften länger.
  2. Optimale Dosierung. Mäßigung ist ein wichtiger Grundsatz. Zu viel Gewürz kann den Geschmack eines Gerichts überdecken und den Magen reizen.
  3. Kombinationen. Viele Gewürze verstärken die Wirkung der anderen. Zum Beispiel erhöht schwarzer Pfeffer in Kombination mit Kurkuma oder Ingwer deren Bioverfügbarkeit. Experimentieren Sie, um die perfekte Geschmackspaarung zu finden.
  4. Schritt der Zugabe. Um den größtmöglichen Nutzen zu erhalten, sollten einige Gewürze (Ingwer, Kreuzkümmel) zu Beginn des Kochvorgangs geröstet werden, während andere (Kurkuma, Zimt) gegen Ende zugegeben werden können, um ihren Geschmack zu entfalten, ohne dass ihre nützlichen Bestandteile durch eine längere Hitzebehandlung zerstört werden.

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