Das Badezimmer ist ein Ort, an dem es von Millionen von Bakterien wimmelt, und die Zahnbürste, die scheinbar zur Bekämpfung von Keimen gedacht ist, ist oft ihr Hauptüberträger.
Die Art und Weise, wie dieser Hygieneartikel aufbewahrt wird, wirkt sich direkt auf die Gesundheit der Mundhöhle und, seltsamerweise, auf den allgemeinen Zustand des Körpers aus, so der Korrespondent von .
Die meisten Menschen machen seit Jahrzehnten den gleichen Fehler, ohne darüber nachzudenken. Es geht um die Position der Bürste im Glas: Die große Mehrheit der Menschen stellt sie mit den Borsten nach oben und hält das für logisch.
Doch Zahnärzte auf der ganzen Welt schlagen Alarm: Nasse Borsten, die keine Zeit zum Trocknen haben, weil das Wasser an der Basis herunterläuft, sind ein idealer Nährboden für anaerobe Bakterien. Besonders gefährlich ist dies in geschlossenen Getränkehaltern, in denen es keine Luftzirkulation gibt.
Die richtige Position ist die mit den Borsten nach unten, aber nur, wenn die Bürste den Boden des Bechers nicht berührt und Lüftungslöcher vorhanden sind. In dieser Position läuft das Wasser am Griff herunter und die Borsten bleiben nach einigen Stunden trocken.
Trockene Borsten sind eine Garantie dafür, dass sich Keime nicht mit kosmischer Geschwindigkeit vermehren, und am Morgen putzen Sie Ihre Zähne mit einem fast sterilen Werkzeug. Eine andere Geschichte – die Nachbarschaft von mehreren Bürsten in einem Glas.
Wenn sie mit den Borsten in Berührung kommen, kommt es zu einer Kreuzkontamination, insbesondere wenn jemand in der Familie krank ist. Die Lösung ist einfach: entweder einzelne Ständer mit separaten Öffnungen verwenden oder zumindest dafür sorgen, dass sich die Köpfe nicht berühren, oder noch besser, sie unter Schutzkappen, aber mit Zugang zur Luft aufbewahren.
Viele Menschen bewahren ihre Bürste in einem Schließfach auf, weil sie glauben, dass sie so vor Staub und Toilettenbakterien geschützt ist. Tatsächlich ist ein dunkler, feuchter Schrank ein Nährboden für Schimmel, der zusammen mit den Borsten direkt in den Mund gelangt.
Viel sicherer ist ein offener Platz auf dem Waschbecken, aber so weit wie möglich von der Toilette entfernt, damit sich keine Mikropartikel des Spülwassers auf den Borsten absetzen. Auch Reiseetuis sind ein Streitpunkt.
Zu Hause kann man sie nicht immer benutzen: In einem geschlossenen Raum trocknet die Bürste erst nach 24 Stunden, und beim nächsten Zähneputzen befinden sich mehr Bakterien auf ihr als vor dem Zähneputzen in Ihrem Mund. Auf Reisen sollten Sie Ihre Bürste nur in einem Etui mitnehmen und sie bei Ihrer Ankunft sofort herausnehmen und im Freien trocknen, sonst sind alle Ihre Hygienemaßnahmen umsonst.
Und die letzte Nuance – das Material des Glases. Plastik, insbesondere billiges Plastik, gibt mit der Zeit Stoffe ab, die sich auf dem Griff der Bürste ablagern können.
Keramik oder Glas sind in dieser Hinsicht sicherer, außerdem lassen sie sich leichter reinigen und desinfizieren. Idealerweise sollte der Bürstenbecher einmal pro Woche in die Spülmaschine gestellt oder zumindest gründlich mit Backpulver gespült werden, damit sich an den Wänden keine Schleimablagerungen bilden, die dann unweigerlich auf die Borsten gelangen.
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