Wie Zuneigung uns glücklicher macht: ein wissenschaftlich fundierter Lebensratgeber für zwei Menschen

Oft erwarten wir von unserem Partner, dass er errät, wie sehr wir ihn lieben, und sind beleidigt, wenn er das nicht spürt.

Aber Psychologen der Universität von Pennsylvania haben ein kurioses Experiment durchgeführt und herausgefunden, dass wir nicht glücklicher werden, wenn wir Liebe erhalten, sondern wenn wir sie geben, berichtet der Korrespondent von .

An der Studie nahmen 52 Personen teil, die sechsmal am Tag ihren emotionalen Zustand notierten. Die Wissenschaftler stellten ein überraschendes Muster fest: Wenn die Teilnehmer Zuwendung zeigten – indem sie warme Worte sagten, geliebte Menschen umarmten oder einfach jemandem halfen -, stieg ihr eigenes Gefühl von „ich werde geliebt“ dramatisch an.

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Und der umgekehrte Effekt funktionierte nicht: Die Menschen hatten es nicht eilig, Zeichen der Aufmerksamkeit sofort zu erwidern. Es zeigt sich, dass die Initiative in der Welt der Gefühle ganz in unserer Hand liegt.

Das Gefühl „ich werde gebraucht und bin wichtig“ bleibt viel länger im Gedächtnis haften als die Erinnerung an die konkrete Handlung, die es ausgelöst hat. Menschen, die häufiger Liebe zeigten, bewerteten ihr Leben als erfolgreicher, kamen besser mit Stress zurecht und fühlten sich psychisch wohler.

Das funktioniert wie ein Bumerang, der nicht sofort zurückkommt, aber genau das richtige Ziel trifft. Die Studie bestätigt auch, dass man keine großen Gesten braucht, um glücklich zu sein.

Kleine, alltägliche Dinge wirken viel effektiver als seltene, wenn auch teure, Geschenke. Eine Umarmung, bevor man zur Arbeit geht, eine kurze Nachricht während des Tages, das Angebot, beim Abendessen zu helfen – das sind die wahren „Bausteine“ des Glücks.

Dies wird durch die Daten von Wissenschaftlern der Universität Washington bestätigt: Es kommt nicht auf die Art der Gefühlsäußerung an, sondern auf ihre Quantität. Darüber hinaus hat die Berührung eines geliebten Menschen eine echte schmerzlindernde Wirkung, die den Stresspegel auf körperlicher Ebene reduziert.

Die Atmosphäre von Wärme und Fürsorge bildet die eigentliche „Reserve des Wohlwollens“, die dem Paar hilft, Konflikte schmerzlos zu überstehen. Wenn Sie sich also geliebt fühlen wollen, fangen Sie an, sich selbst zu lieben – dieses Rezept funktioniert auf jeden Fall und wird von der Wissenschaft bestätigt.

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