Warum man bei jedem Waschen Essig in die Waschmaschine geben sollte: ein lebensrettendes Ritual für Geräte und Wäsche

Jeder Haushalt hat eine Waschmaschine, aber über deren Gesundheit macht man sich erst Gedanken, wenn die Luke nach Sumpf riecht und die Wäsche nach dem Waschen noch einmal von Hand gewaschen werden muss.

Teure Weichspüler und raffinierte Pulver überdecken das Problem oft nur, während die Lösung an der Oberfläche liegt und nur ein paar Cent kostet – gewöhnlicher Tafelessig, der in jeder Küche erhältlich ist, berichtet der Korrespondent von .

Essigsäure in schwacher Konzentration wirkt im Innern der Maschine Wunder. Sie löst Kalkablagerungen auf dem Heizelement auf, die die Hauptursache für Ausfälle und teure Reparaturen sind.

Wenn Sie einmal im Monat ein Glas Essig in das Pulverfach gießen und den Leerlaufzyklus bei 90 Grad laufen lassen, können Sie die Kalkablagerungen für Jahre vergessen und sich den Anruf beim Meister und den Kauf eines neuen Heizelements sparen.

Aber der Nutzen von Essig beschränkt sich nicht auf die Vermeidung von Pannen – er bewahrt die Wäsche vor dem Grauschleier, der sich mit der Zeit bildet. Selbst die teuersten Waschmittel setzen sich mit der Zeit in den Fasern der Textilien fest, wodurch die Farben stumpf und das Weiß gelblich werden.

Eine halbe Tasse Essig direkt vor dem Waschen in die Trommel zu geben, neutralisiert das Alkali, wäscht Waschmittelrückstände weg und gibt der Wäsche ihre ursprüngliche Leuchtkraft zurück. Gerüche, die sich in der Gummimanschette der Tür festsetzen, sind ein anderes Thema.

Wenn in der Familie geraucht oder oft Fisch gekocht wird, nimmt das Gummi Gerüche auf, die dann an die frische Wäsche weitergegeben werden. Wenn man die Manschette einmal pro Woche mit einem in Essig getränkten Tuch abwischt, werden Bakterien und Pilze abgetötet, so dass sie sich nicht mehr in den Falten ansiedeln können, die bei der normalen Reinigung nicht erreicht werden.

Viele Menschen beklagen sich darüber, dass Frottierhandtücher nach dem Waschen steif und kratzig wie Sandpapier werden. Der Grund dafür ist, dass das Waschmittel die Flusen mit einem Fettfilm überzieht, der verhindert, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen können.

Essig hingegen entfernt diesen Film und die Waschmittelrückstände und macht die Handtücher wieder flauschig und hygroskopisch. Außerdem sind die Kosten für dieses Verfahren im Vergleich zu Weichspülern lächerlich gering. Bei Kinderkleidung ist die Verwendung von Essig besonders wichtig, denn die Haut von Babys ist empfindlich gegenüber Chemikalien.

Der Essig wird beim Spülen vollständig ausgewaschen und hinterlässt keine Spuren, aber er desinfiziert den Stoff besser als jedes antibakterielle Pulver. Auch Allergiker werden diese Methode zu schätzen wissen: Juckreiz und Reizungen, die durch Phosphate und Duftstoffe in modernen Waschmitteln verursacht werden, verschwinden.

Und noch etwas: Essig hilft gegen Fusseln auf der Kleidung. Natürlich entfernt er sie nicht, aber er macht das Gewebe glatter und elastischer und verringert die Reibung der Fasern aneinander während des Waschens.

Die Kleidung rollt sich weniger auf und sieht länger wie neu aus. Das schont direkt das Familienbudget, denn Sie müssen Ihren Lieblingspullover nicht nach sechs Monaten wegwerfen, weil er ungepflegt aussieht.

Lesen Sie auch

  • Wie gewöhnliches Pflanzenöl Parkett vor dem Tod rettet: Geheimnisse der Bodenpflege ohne Chemie
  • Warum eine Zahnbürste mit den Borsten nach unten in einem Glas stehen sollte: Hygienische Normen, gegen die jeder verstößt


Share to friends
Rating
( No ratings yet )
Nützliche Tipps und Lifehacks für den Alltag