Was passiert, wenn Sie Ihre Kaffeemaschine nicht nach jedem Gebrauch waschen: die bittere Wahrheit über Ihr Lieblingsgetränk

Für viele Menschen ist die Kaffeemaschine inzwischen so wichtig wie die Zahnbürste, aber sie wird nicht so sorgfältig gepflegt.

Man drückt einen Knopf, bekommt eine Portion Espresso und geht seiner Arbeit nach, während das Innere der Maschine bis zum nächsten Mal sich selbst überlassen wird, so der Korrespondent von .

Nur wenige denken darüber nach, was in diesen Stunden des Stillstands im Inneren der Maschine passiert und wie sich dies auf den Geschmack und die Sicherheit des Getränks auswirkt. Rückstände von Kaffeeöl an den Wänden der Brühgruppe und in den Behältern oxidieren bei Kontakt mit der Luft in nur wenigen Stunden.

Die ranzigen Öle vermischen sich beim nächsten Aufbrühen mit dem frischen Kaffee und geben ihm eine unangenehme Bitterkeit und einen sauren Geschmack, der nichts mit der edlen Säure der guten Sorten zu tun hat. Der Betroffene denkt, er habe sich in den Kaffee verliebt oder schlechte Bohnen gekauft, obwohl es sich nur um verschmutzte Maschinen handelt.

Kalzium und Magnesium aus dem Wasser setzen sich, wenn keine Filter verwendet werden, in einer dichten Kalkschicht auf den Heizelementen ab. Diese Schicht wirkt wie eine Thermoskanne: Die Maschine braucht mehr Zeit und Energie, um das Wasser auf die richtige Temperatur zu erhitzen, und der Kaffee wird mit einer instabilen Temperatur gebrüht.

Fachleute wissen, dass Temperaturschwankungen das Aroma der Bohnen schneller zerstören als jeder andere Faktor. Das Schlimmste, was einer vernachlässigten Kaffeemaschine passieren kann, ist Schimmel im Wassertank und im Ablaufschlauch.

Die feuchte, dunkle Umgebung ist ideal für die Vermehrung von Pilzen, deren Sporen dann direkt in die Tasse gelangen. Allergiker und Asthmatiker reagieren besonders empfindlich darauf, und die ständige Nasenverstopfung am Morgen liegt vielleicht nicht an der Birkenblüte, sondern an den mikroskopischen Bewohnern der Kaffeemaschine.

Viele Menschen beschränken sich auf das Abwischen der Außenflächen und vernachlässigen die inneren Knotenpunkte. Doch der Kaffeesatz setzt sich an den am schwersten zugänglichen Stellen fest und wird schließlich zu einer dicken Kruste, die sich ohne Spezialwerkzeug nicht mehr entfernen lässt.

Diese Kruste wird zu einem Nährboden für Bakterien, und statt eines belebenden Getränks kann man eines Morgens eine Magenverstimmung bekommen. Auch der Halter für den gemahlenen Kaffee muss täglich gewartet werden.

Wenn man ihn nicht nach jedem Brühvorgang reinigt, brennen die Kaffeereste durch und geben einen bitteren Geschmack ab, der durch eine frische Tablette durchdringt. Das Gleiche gilt für die Brüheinheit: Sie muss unter fließendem Wasser abgespült werden und trocknen, da sich sonst im Inneren Mikroorganismen entwickeln, die selbst gegen hohe Temperaturen resistent sind.

Professionelle Baristas verbringen fast so viel Zeit mit der Reinigung ihrer Geräte wie mit der Zubereitung von Getränken, und das aus gutem Grund. Die häusliche Pflege muss nicht so fanatisch sein, aber wenn man sie ganz vernachlässigt, ruiniert man freiwillig den Geschmack des teuren Kaffees und riskiert seine Gesundheit. Die Reinigung dauert nur drei Minuten, und die Freude über eine perfekte Tasse hält den ganzen Morgen an.

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