Dies erklärte die Ärztin Sarah Marin vom Rush University Medical Centre in einem Interview mit Infobae.
Der Fachärztin zufolge hindert ein spätes Abendessen den Körper daran, sich vollständig auf den Schlaf vorzubereiten. Anstatt in den Ruhemodus zu gehen, verdaut der Körper weiterhin aktiv Nahrung.
Dies kann das endokrine System stören und den zirkadianen Rhythmus – die innere biologische Uhr, die Schlaf und Wachsein regelt – durcheinander bringen.
Der Arzt riet, das Abendessen nicht später als neun Uhr abends einzunehmen.
Ein weiterer häufiger Fehler ist, so Marin, dass man nicht regelmäßig aufsteht.
Wenn eine Person zum Beispiel wochentags um 8 Uhr morgens aufwacht und am Wochenende bis mittags schläft, verliert der Körper einen stabilen Bezugspunkt.
Infolgedessen wird der zirkadiane Rhythmus erneut gestört, was sich auf die Schlafqualität und das Wohlbefinden auswirkt.
Gleichzeitig gleichen Versuche, am Wochenende „auszuschlafen“, den akkumulierten Schlafentzug nicht aus, betonte die Ärztin. Viel effektiver sei es, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten und jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen.
